StartseiteStartseite  AnmeldenAnmelden  LoginLogin  

Austausch | 
 

 Chronik

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
Gehe zu Seite : 1, 2, 3  Weiter
AutorNachricht
Janine
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 841
Anmeldedatum : 08.12.12
Alter : 23
Ort : Melayne

BeitragThema: Chronik   Sa Dez 22, 2012 11:53 pm




Die Kapitel unserer Abenteuer:

_____SEITE 1_____
» Iones, der 'Zerleger'
» Konkurrenz für Zaltana
» Eine krabbelige Angelegenheit
» Im Bann des allsehenden Auges
» Geflügelte Plagen und messerscharfe Argumente
» Aufbruch nach Ägypten
» Sturm der Bastion
» Eine bissige Angelegenheit
» Akras wahres Gesicht
» Der Fluch der Dünen
» Iones' Vermächtnis - Der Schrecken der Geißel
» Der Zorn des Ares
» Die Suche nach Superbas Krone
» Die Reise nach Atlantis
» Das große Atlantis - ein Fischerdorf?!
» Ein Paradies tief im Wald
» Das Labyrinth der Verbrecher
» Liebe findet einen Weg
» Helia in Flammen
» V wie Vadenta
» Eine schleimige Angelegenheit
» Seelenraub
» Die Reise nach Asien
» Ein Kampf um die Ehre

_____SEITE 2_____
» Das Turnier der vier Himmel (Teil I] - Die Eröffnung
» Das Turnier der vier Himmel (Teil II) - Das Halbfinale
» Der Kult der Gestirne
» Die Söhne des Nordens
» Ein kleines Wunder
» Das Turnier der vier Himmel (Teil III) - Das Finale
» Der Festball der vier Himmel
» Das Panoptikum
» Die Kriegserklärung der Nordsöhne
» Der Sturm
» Hilfe für den Wiederaufbau
» Der Showdown im hohen Norden
» Angst um Kanchenjunga
» Wie Feuer und Eis
» Der große Angelwettbewerb
» Der Fluch der Kuchisake Onna
» Vom Regen in die Traufe
» Mimikry
» Das Bergheim-Horror-Kabinett
» Tropische Liebe
» Kapitän Fasans Schatzgrotte
» Die große Jagd
» Eine schwere Entscheidung
» Gigantische Überraschung
» Metamorphose

_____SEITE 3_____
» Doppeltes Glück
» Goldrausch
» Himmelsstürmer
» Mut zur Veränderung
» Laleehs Rache
» Ein kleines Seelenband
» Gefährliche Ernte
» Spiel des Lebens
» Ehre der Sonne
» Die blutrote Hand
» Sieben Freunde sollt ihr sein
» Der Schwingentempel
» Sagarmathas Vision
» Die Zenitflut
» Schneeflöckchen, wann kommst du geschneit?
» Niemand stiehlt mir meine Kinder!
» Goldene Schwingen
» Abrupter Aufbruch
» Spieglein, Spieglein
» Die Untergrund-Auktion
» Sherlock vs. Maulwurf
» ...


Zuletzt von Janine am Mo Mai 08, 2017 8:50 pm bearbeitet; insgesamt 31-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
http://helia.forumieren.com
Janine
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 841
Anmeldedatum : 08.12.12
Alter : 23
Ort : Melayne

BeitragThema: Re: Chronik   So Dez 23, 2012 12:29 am

Iones, der 'Zerleger'



Wie alle Geschichten begann auch unsere in Helia.
Halbgötter verschiedener Abstammungen trafen per Zufall aufeinander und lernten sich kennen. Noch ahnten die neuen Freunde nichts von der sich nähernden Bedrohung.
Wie seit jeher herrschte in Helia ein buntes Treiben. Händler versuchten ihre Waren unter die Leute zu bringen. Tänzerinnen, Akrobaten und Jahrmarktskünstler unterhielten die Menschen mit ihren Vorführungen. Alles schien wie immer zu sein, doch schon bald nahm das Grauen seinen Lauf.
Menschen, insbesondere junge Frauen und später sogar Kinder verschwanden des Nachts spurlos und wurden am folgenden Morgen brutal zugerichtet in dunklen Gassen gefunden.
„Wer konnte solch grausame Taten verantworten?“, fragten sich die Bürger. Angst und Schrecken suchte das Volk heim und schon bald war der sonst von begeisterten Menschen überfüllte Marktplatz leergefegt. Niemand traute sich mehr auf die Straße, denn immer mehr Menschen fanden einen grausamen Tod.
Zaltana, der Wirt des Goldenen Tröpfchens, litt besonders unter dem Schwinden der Menschen, denn einige seiner Stammkunden hatte der Mann, den alle nur den ‚Zerleger’ nannten, ebenfalls erwischt. So bangte der geldgierige Wirt um seinen Umsatz und leitete eine Mission für alle mutigen Männer und Frauen des Ortes in die Wege. Freiwillige sollten den ‚Zerleger’ fassen und aus dem Weg räumen.
Sejin, ein asiatischer Auftragsmörder, Alex, eine griechische Feuerkünstlerin und Janine, eine Tänzerin, die dem Waldvolk angehört, meldeten sich bei Zaltana und willigten ein. Voller Tatendrang schmiedeten sie Pläne und überlegten wie sie den ‚Zerleger’ unschädlich machen könnten. Als noch mehr Menschen ermordet wurden, fassten sie sich ein Herz und setzten ihren Plan eines Nachts bei Vollmond in die Tat um.
Janine, die Tochter der Aphrodite, sollte den Lockvogel spielen und betrat eine dunkle Gasse, um den ‚Zerleger’ auf sich aufmerksam zu machen. Alex, ebenfalls ein Kind der Liebesgöttin, folgte ihr unsichtbar, während sich Sejin, der Sohn der Kali, auf einem Dach bereithielt.
Nach einem Fehlalarm traf die Gruppe tatsächlich auf den ‚Zerleger’, der eine ungeheure Kraft zu beherbergen schien. Die Falle schnappte zu und die Helden konnten ihn überraschen und ihm schließlich nach einem heftigen Kampf das Leben aushauchen.
Bei Zaltana wartete eine dicke Belohnung auf die drei mutigen Krieger. Ausgelassen feierten alle den Sieg über den Mörder, doch nicht weit von der Taverne lauerte schon das nächste Übel…
Nach oben Nach unten
http://helia.forumieren.com
Janine
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 841
Anmeldedatum : 08.12.12
Alter : 23
Ort : Melayne

BeitragThema: Re: Chronik   So Dez 23, 2012 12:30 am

Konkurrenz für Zaltana



In den nächsten Tagen erholte sich das „Goldene Tröpfchen“ wieder etwas. Die Kunden kehrten zurück und Zaltana strotzte vor Begeisterung. Doch den armen, geldgierigen Wirt würde schon bald das nächste Übel plagen: Eine ältere Dame, die von der Statur mit Zaltana vergleichbar war und die ihm schon damals in der Schule immer wieder Konkurrenz geboten hatte, eröffnete direkt neben dem „Goldenen Tröpfchen“ eine Konkurrenztaverne, die sie „Zum brechenden Ochsen“ taufte.
Es lag wohl weniger an dem schmeichelnden Namen und an der dürren Kellnerin, die Zaltana gerne als „Vogelscheuche“ bezeichnete, als viel mehr an den niedrigen Preisen, dass Zaltanas Kundschaft abermals die Flucht suchte und den „Ochsen“ bevorzugte.
Zaltana, der kein Freund von ehrlichem Konkurrenzverhalten war, setzte eine weitere Belohnung aus. Jeder, der dazu betragen würde die Kundschaft aus dem „Ochsen“ zu vertreiben, sollte belohnt werden. Das bekannte Team, bestehend aus Sejin, Alex und Janine, aber auch zwei Neulinge namens Mara, Tochter des Poseidon, und Zahra, Tochter des Morpheus, waren sowohl an der Belohnung als auch an der Sabotage der Taverne interessiert.
So zog die Truppe von dannen und stattete dem „Ochsen“ einen mehr oder weniger erfreulichen Besuch ab. Jeder schmiedete einen eigenen Plan.
Sejin, der mutige Draufgänger, schmuggelte Rattenkot in das Essen, was er in der Taverne bestellte und setzte ganz nebenbei die Küche in Brand, indem er reinen Alkohol anzündete.
Alex, die feurige Künstlerin, schlich sich unsichtbar in die Taverne und erschreckte die Gäste mit dem einen oder anderen Flämmchen.
Zahra, die mysteriöse Kartenlegerin, hypnotisierte die Gäste mit ihrer besonderen Gabe und ließ sie durch ihren Willen Chaos und Unruhe verursachen.
Mara, die ehrgeizige Tochter des Meeres, belästigte die Gäste mit ihrer puren Erscheinung und sorgte ganz nebenbei für etwas Trubel mit Getränken und veranstaltete eine beeindruckende Wassershow.
Janine, die vielleicht nicht ganz so unschuldige Tochter der Liebe, betrat unsichtbar die Taverne und „spukte“ als Geist, während sie ganz nebenbei das ein oder andere Date ruinierte. Sie hofft, dass ihre Mutter ihr den Spaß verzeiht.
Erfolgreich vertrieb die Truppe die Gäste aus der Taverne und versetzte Zaltanas Konkurrenz in Angst und Schrecken. Doch lange hielt die Euphorie des Wirts nicht an.
Nach wenigen Tagen betrat Vadenta, der General der Griechischen Armee, mitsamt seiner Truppe das „Goldene Tröpfchen“ und nahm Zaltana in die Mangel. Es schien ganz danach als wäre Sejin zu auffällig gewesen, da die Wirtin ihn als Einzigen erkannt hatte. Zaltana versuchte ihn zu decken, doch Vadenta kam Sejin dennoch auf die Schliche.
Die Diskussion zwischen dem General und dem Drachensohn artete aus und führte zu einem heftigen Kampf, bei dem Sejin schwer verwundet wurde.
Mittlerweile erfreut er sich wieder bester Gesundheit, doch werden er und alle anderen bereit für das nächste Problem sein?
Nach oben Nach unten
http://helia.forumieren.com
Janine
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 841
Anmeldedatum : 08.12.12
Alter : 23
Ort : Melayne

BeitragThema: Re: Chronik   So Dez 23, 2012 12:32 am

Eine krabbelige Angelegenheit



Denn das nächste Problem wartete bereits auf unsere Helden. Erst wurde nur gemunkelt. Mal hier, mal da hörte man von dem einen oder anderen Gast des „Goldenen Tröpfchens“, dass einige Tiere auf den Höfen oder in den Dörfern verschwanden, die sich in der Nähe Helias befinden.
Schließlich beschloss Janine als Tochter der Aphrodite den Männern der Stadtverwaltung etwas auf den Zahn zu fühlen. Doch diese waren äußerst willensstark und schickten die Brünette mit nur wenig gestilltem Wissensdrang nach Hause.
In der Taverne fanden sich schließlich die Freunde zusammen und diskutierten. Wer sollte es darauf anlegen zahlreiche Tiere zu entführen? Wo waren die Tiere jetzt? Handelt es sich um einen menschlichen Feind? Letztere Frage schloss die Gruppe von vornherein aus. Zwar lag die Vermutung in der Luft, dass jener Dieb die Tiere verkaufen hätte können, doch dies schien etwas zu auffällig. Als sie schließlich davon hörten, dass nun auch Menschen dem Dieb zum Opfer fielen, beschlossen sie sich auf die Suche zu machen. Doch wo sollte man zuerst nach einem Herdendieb suchen?
Antares, der kühne Sohn der Sachmet, hatte schließlich die rettende Idee. In der Nähe Helias sollte sich ein kleiner, unscheinbarer Wald befinden. Und ganz in der Nähe befand sich eines der betroffenen Dörfer: Mysterrhious.
Unsere Helden zögerten nicht lange und vereinbarten einen Tag, an dem sie dem Dorf einen kleinen Besuch abstatten wollten.
Unglücklicherweise wurde die Tochter der Liebe von einer schweren Grippe ergriffen, die sie dazu zwang das Bett zu hüten.
Somit machten sich allein Sejin, der mittlerweile bekannte Drachensohn, Mara, die zynische Tochter Poseidons, Tristan, das tollpatschige Kind der Wüste, Zahra, die liebenswürdige Träumerin und Antares, der kampflüsterne Söldner auf den Weg nach Mysterrhious.
Dort angekommen, begegnete ihnen ein alter Herr, der verzweifelt nach seiner geliebten Enkelin Rosalie suchte und ganz außer sich war, da er sie zuletzt gesehen hatte als sie im Wald spielte.
Vereint beschloss die Gruppe das kleine Mädchen zu suchen, wobei sich Antares bereit erklärte bei dem alten Herrn zu bleiben und ihm etwas Beistand zu leisten. Eine große Leistung für einen Mann, dem das Schicksal Fremder weniger interessierte als der Dreck unter seinen Schuhen.
Somit zogen die zwei Männer und die beiden Damen allein in den verschneiten Wald. Es dauerte nicht lange bis die Falle zuschlug, die die „Täter“ erbaut hatten: Allesamt fielen sie in ein 8m tiefes Loch, aus dem es scheinbar kein Entrinnen gab. Doch die mutige Gruppe wollte nicht aufgeben. Mit Tristans Zepter hatten sie allerdings ihre einzige Lichtquelle verloren und tappten wortwörtlich im Dunkeln.
Wie gerufen erschien plötzlich der temperamentvolle Hermaphrodit Alex im Wald und wurde auf das Loch und die sich unten befindende Zahra aufmerksam. Anders als geplant fiel auch Alex in das tiefe Loch. Dennoch war sie eine Bereicherung für die Gruppe, da sie den Weg mit ihrem durch Schwarzpulver erzeugten Feuer erhellte.
Die Freunde folgten einem dunklen Gang, der sie in einen seltsam hubbeligen Hohlraum führte.
Dort lieferten sie sich einen ekligen, nervenaufreibenden Kampf mit zahlreichen Arachnen, die unsere Helden wie aus dem Nichts überraschten. Es flogen Funken, Gift, Schleim, Beine, Augen und sämtliche anderen Spinnenteile und nicht jedes Gruppenmitglied überstand den Kampf unverletzt und ohne Ohnmachtsanfall. Nebenbei entdeckte unsere Kartenlegerin, dass die vermeidliche Wand überhaupt keine Wand war, sondern aus Spinnenwebenkokons bestand, in denen Tierkadaver eingeschlossen waren. Als die Meerestochter Mara der Arachnenkönigin den Gnadenstoß versetzte, endete der Spuk schließlich.
Doch plötzlich erregte ein Kokon, der sich an der Decke befand die Aufmerksamkeit der Gruppe. Ein greller Schrei, gefolgt von einem herzzerreißenden Wimmern durchbrach die Stille. Hoffnungsvoll befreiten unsere Helden das weinende Wesen aus dem Kokon und stellten mit Erleichterung fest, dass es sich um die verängstigte, jedoch lebendige Rosalie handelte. So schnell sie ihre Beine nach dem blutigen Kampf trugen, eilten sie mit dem Mädchen zurück zum Dorf und übergaben sie ihrem Großvater. Dieser konnte der Gruppe gar nicht genug danken und belohnte sie mit Edelsteinen, denn sie hatten dafür gesorgt, dass sein kostbarer Schatz gerettet wurde.
Müde, aber froh darüber eine gute Tat vollbracht zu haben, machten sich unsere Helden auf den Weg zurück nach Helia um ihre Verletzungen versorgen zu lassen und sich ordentlich auszuschlafen.
Nach oben Nach unten
http://helia.forumieren.com
Janine
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 841
Anmeldedatum : 08.12.12
Alter : 23
Ort : Melayne

BeitragThema: Re: Chronik   So Dez 23, 2012 12:34 am

Im Bann des allsehenden Auges



Es war tatsächlich eine Zeit lang Ruhe eingekehrt in Helia. Doch die nächste Mission sollte nicht lange auf unsere Freunde warten. Als die ersten Augenzeugenberichte an die Öffentlichkeit gelangten und von einigen Leichen und zerstörten Gebäuden in dem kleinen Dörfchen Korfos die Rede war, wussten unsere Helden noch nicht, dass ihre bisher gefährlichste Mission bevorstand.
Sie redeten nicht lange um den heißen Brei herum, denn die Zustände in Korfos verschlimmerten sich überraschend schnell. Bald schon war das Dorf leergefegt. Die überlebenden Dorfbewohner waren mittlerweile in das wieder sichere Dorf Mysterrihous geflüchtet.
Diesmal fanden sich die Tochter der sieben Weltmeere, Mara, der kraftvolle Sohn des Seth, Sethos, der kriegslüsterne Sohn der Sachmet, Antares, die Tochter der Liebesgöttin Aphrodite, Janine, und die mysteriöse Tochter des Morpheus, Zahra zusammen.
Ausgerüstet mit allerlei verschiedenen Waffen zog die Gruppe los nach Korfos.
Dort angekommen trauten sie ihren Augen nicht. Alle waren fassungslos von dem Anblick, den das Dorf unseren Helden bot. Sämtliche Häuser wurden anscheinend gewaltsam zerstört oder zumindest stark beschädigt. Von Ungeziefer und gierigen Aasfressern belagerte Kadaver lagen ringsherum im Dorf und die Reste von Blut und Verderben färbten die sanfte Schneedecke, die, so schien es, das Unheil, welches diesem Dorf widerfahren war, zu verbergen versuchte.
Alle waren sich einig, dass sie hier nicht nach dem Monster suchen brauchten, weshalb sie nach Norden in Richtung des felsigen Geländes zogen, welches in einiger Entfernung in das zerklüftete Hochland überging.
Die Anspannung war unseren Helden stark anzusehen und nur Mara war ruhig genug, um sich ein Brötchen zu genehmigen.
Bald erreichten sie eine tiefe, enge Schlucht, die in ein kesselartiges Gebilde mündete, deren Felswände unsere Gruppe einzuschließen schien. Man sah nichts als Felsen und Schnee und eine beunruhigende Höhle.
Ehe sich die Helden dieser nähern konnten wurden sie aus dem Hinterhalt von einem gewaltigen Ungetüm überrascht – einem fünf Meter großen Zyklopen.
Dieser attackierte die überraschten Halbgötter gnadenlos mit seiner Keule, warf ganze Baumstämme und Felsen nach ihnen und forderte sie somit zu einem grausamen Kampf.
Erst griffen unsere Freunde einzeln an, doch schon bald mussten sie feststellen, dass sie eine Strategie benötigten, um das Ungetüm zu erlegen.
So schmiedeten sie ihren ersten Plan. Zahra sollte das Monster ablenken, während sich die anderen im toten Winkel des Zyklopen anschleichen und ihn dann aus dem Hinterhalt kampfunfähig machen sollten.
Der erste Teil des Planes funktionierte reibungslos. Der Zyklop war vollkommen auf Zahra fixiert und folgte ihr mit stampfenden Schritten. Währenddessen näherte sich Janine von hinten und versuchte ihn im Sprung auf seinen Rücken mit ihren eisernen Fächern größere Wunden zuzufügen, doch dieser Versuch ging nach hinten los. Mit einer flinken Handbewegung schlug er die Tänzerin wie eine lästige Fliege fort, sodass sie hart gegen einen Felsen aufschlug und der Kampf für sie somit beendet war.
Nun lag es an Antares, Mara und Sethos Zahra aus dieser misslichen Lage zu befreien. Zahra und Mara nahmen sich das rechte Knie des Ungetüms vor, während Sethos versuchte den Zyklopen durch schnelle Bewegungen, gefolgt von mächtigen Angriffen zu verwirren und zu verletzen.
Sethos trug schwere Wunden hervor, da die Keule des Zyklopen ihn genau am Rücken getroffen hatte. Zu Fall gebracht wurde das Ungetüm unter anderen von Maras Schild, welches sie im richtigen Moment gegen das Ungeheuer schleuderte.
Zahras Nadeln besiegelten das Schicksal des angeschlagenen Zyklopen, worauf ein flinker Schwerthieb von Sethos genügte, um dem Einäugigen den Gnadenstoß zu versetzen.
Vorsichtig nahm sich Antares das Auge des Zyklopen vor und trennte es aus seiner Augenhöhle, um später mit den übrigen Mitgliedern zu entscheiden, wer es denn erhalten solle. Es war ebenfalls Antares, der sich seiner mittlerweile schneebedeckten Freundin annahm und sie zurück nach Helia trug.
Die Bewohner Korfos und auch der Stadtrat Helias waren unseren Helden überaus dankbar dafür, dass sie dafür gesorgt hatten, dass die Menschen nach Korfos zurückkehren konnten ohne in Furcht zu leben. Der Wiederaufbau des Dorfes hatte direkt am nächsten Tag begonnen.
Nach oben Nach unten
http://helia.forumieren.com
Janine
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 841
Anmeldedatum : 08.12.12
Alter : 23
Ort : Melayne

BeitragThema: Re: Chronik   So Dez 23, 2012 12:35 am

Geflügelte Plagen und messerscharfe Argumente



Unsere Helden hatten sich eigentlich vorgenommen unmittelbar nach der Rettung des kleinen Dörfchens Korfos vor dem Zyklopen nach Ägypten aufzubrechen. Doch eine weitere Nachricht, ein weiteres Problem, über das die Leute sprachen, machte seine Runden. Eine Horde Harpyien soll sich vor den Toren Helias niedergelassen haben und terrorisiert die Reisenden, die nach Helia ziehen oder die Stadt verlassen wollen. Als unsere Helden die Nachricht erreichte, dass es sich bereits um mehrere Tote handeln soll, wussten sie, dass die Reise nach Ägypten noch etwas warten musste. Dennoch gab es für die Diplomaten unter ihnen ein Problem: Eigentlich waren Harpyien den Menschen nicht unbedingt feindlich gesinnt, also musste es ihrer Meinung nach ein Problem geben, was die Harpyien möglicherweise erzürnen könnte.
So beschlossen Zahra, die geschickte Nadelkämpferin, Alex, die entschlossene Schwertkriegerin, Mara, die sanfte Verführerin des Wassers, Janine, die unermüdliche Fächermeisterin und Abdelali, der realitätsferne Mehr-oder-weniger-Denker den Harpyien, insbesondere ihrer Königin, mal einen Besuch abzustatten.
Als die Gruppe des Nachts aufbrach, dauerte es nicht lange bis sie auf einige der abstoßenden Geschöpfe trafen, deren Vertrauen sie geschickt durch Schmeicheleien und Komplimente erlangten.
Somit ließ die Königin nicht lange auf sich warten. Diese stellte sich jedoch zum Bedauern gewisser Personen als überhebliche Zicke heraus, die zu allem Überfluss auch noch schön anzusehen war.
Nachdem sie mit Schmuck und anderen schönen Gegenständen friedlich gestimmt wurde, berichtete sie unseren Helden von den stygischen Vögeln, die ihren See, an dem sie sonst gehaust haben, belagern sollen. Sie versprach, dass sie und ihre Untertanen die Menschen in Ruhe lassen würden, sofern sie nie mehr von den stygischen Vögeln belästigt werden würden.
Dies ließen sich unsere Helden nicht zweimal sagen. Sie zogen los zum besagten See, bei dem es sich um den sonst recht friedlichen Otago-See handelte. Dort tauchten die Vögel überraschend schnell auf und attackierten die Gruppen mit ihren messerscharfen Kupferfedern. Durch zahlreiche Listen konnten unsere Helden es jedoch schaffen die gefährlichen Vögel vom Himmel zu locken und ihren Elementvorteil auszunutzen. Während Zahra, Alex und Janine ihre ganze Kraft brauchten, um die Geschöpfe an Land zu beseitigen, nutzte Mara das Wasser des Sees, um den einen oder anderen Vogel in sein Verderben zu locken. Abdelali war keine große Hilfe, sondern machte nur Schwierigkeiten. Zwar waren diese nicht geplant, denn er war unbestritten der Meinung, seine Angebetete würde seiner Hilfe bedürfen, allerdings hätte jener Umstand sie beinahe umgebracht.
Als alle Vögel den letzten Atemzug getan hatten (was gerade zur rechten Zeit geschah, denn niemand konnte sagen, ob Alex diese Nacht unter anderen Umständen überlebt hatte) kehrten unsere Helden nach Helia zurück, wobei sich Mara entschied im See zu übernachten und Alex von Janine nachhause getragen wurde.
Am nächsten Abend statteten sie, gefolgt von all den anderen mutigen Halbgöttern, die sie nach Ägypten begleiten wollten, der Harpyienkönigin einen weiteren Besuch ab und luchsten ihr zusätzlich ihre wertvollen Armreifen ab. Die Harpyien unterwarfen sich widerwillig und räumten das Feld mit dem Versprechen die Menschen von nun an in Frieden zu lassen.
Nun hinderte unsere Helden nichts mehr daran in das Land der Wüste aufzubrechen.
Nach oben Nach unten
http://helia.forumieren.com
Janine
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 841
Anmeldedatum : 08.12.12
Alter : 23
Ort : Melayne

BeitragThema: Re: Chronik   So Dez 23, 2012 12:36 am

Aufbruch nach Ägypten



Die Reise war mühsam und beschwerlich. Unsere Helden quälte die Hitze, der Hunger, der Durst. Doch mutig zog Antares, der unbarmherzige Kriegssohn mitsamt der Gruppe, die sich ihm angeschlossen hatte, in das Land der Sonne. Unter anderem folgten ihm seine Freundin Janine, zu sich zu Beginn der Reise, was ihr Durchhaltevermögen anging, leicht überschätzt hatte, der verwegene Sethos, dem die Reise nur wenig zumutete, die brutal veranlagte Riana, von deren Mitreise die Gruppe nur wenig begeistert war, das Kätzchen Nayla, die die Reisen durch die Wüste im weitesten Sinne gewöhnt war und der provozierende Kamui, der es sichtlich genoss von schwitzenden Frauen umgeben zu sein. Mit von der Partie waren ebenso der fragwürdige Tristan, der während der Reise lernte den Nachthimmel zu studieren, die verpeilte Mara, die mehr oder weniger zum Dromedar-Profi gekrönt wurde, der gutmütige Zeilon, der gerne die ein oder andere Bedrohung zu einem hübschen Päckchen zusammenschnürte, die geheimnisvolle Zahra, die sich nie zu fein war ihren Mitreisenden zu helfen, die kleine Chloe, die sich während der Reise eher ungewohnt still verhalten hat und zu guter Letzt die energische Rena, der auch in der Wüste nicht die Kraft gefehlt hat ihr Beil zu schwingen.
In den ersten Tagen war die Reise noch recht entspannt und nur kleine Hindernisse hielten unsere Helden für eine kurze Zeit auf. Die Sonne stieg immer höher und fiel immer tiefer. Sie liefen, sie schliefen, sie redeten, sie schwiegen. Man könnte wirklich meinen es wäre das Paradies einer Reise, doch wie schnell sich so etwas ändern kann, das weiß jeder.
Scheinbar harmlose Nomaden kreuzten den Weg der Gruppe und berichteten ihnen von einem gewaltigen Sandsturm, der auf dem Weg hierher war. Freundlich wie sie sich nun einmal gaben boten sie den müden Reisenden einen Schlafplatz in ihrem Lager an. Nach einigem Zögern und geteilten Meinungen folgten unsere Helden den Nomaden schließlich und fielen friedlich in einen sanften Schlaf in den weichen Betten…
Am Morgen wurden unsere Helden von den sanften Sonnenstrahlen geweckt und stellten sogleich fest, dass sie an ihre Betten gefesselt waren und dass ihnen ihr Gepäck inklusive ihrer Waffen entwendet wurde. Bald tauchte der ‚Nomaden‘-Führer auf und entpuppte sich als der gesuchte Horakh Jr., auf dem ein hohes Kopfgeld ausgesetzt war. Er plante unsere Helden mitsamt ihrer Sachen zu verkaufen oder auch zur Arbeit abzurichten, doch das passte ihnen gar nicht.
Dank Sethos und Kamui, die mit ihrer Götterkraft die Fesseln sprengen konnten, gelang es ihnen die anderen ‚Nomaden‘, die sich schlussendlich als kaltblütige Wüstenpiraten herausstellten, zu befreien und Horakh Jr. in die Flucht zu schlagen. Einige seiner Soldaten erlagen in einem blutigen Kampf, doch die Entführung zahlte sich für unsere Freunde aus. Sie konnten die Dromedare der Bande an sich nehmen, was ihnen ihre Reise um ein Vielfaches erleichterte. Na ja, den meisten von ihnen jedenfalls…
Schließlich tauchte hinter der letzten, großen Sanddüne, die unseren Helden begegnete, die prachtvolle Stadt Vairia auf. Doch wer konnte ahnen, dass sie gleich hier ein weiteres Problem erwartete?
Nach oben Nach unten
http://helia.forumieren.com
Janine
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 841
Anmeldedatum : 08.12.12
Alter : 23
Ort : Melayne

BeitragThema: Re: Chronik   So Dez 23, 2012 12:41 am

Sturm der Bastion



Kaum in Vairia angekommen, wartete schon das nächste Problem auf unsere Helden. Alle Herbergen waren überfüllt und ausgebucht! Also mussten viele der Mitreisenden auf Einheimische Gruppenmitglieder hoffen, die so freundlich waren und sie aufnahmen. Dies geschah mehr oder weniger freiwillig. Nachdem unsere Helden sich mehrere Tage lang in Vairia eingelebt hatten und neue Freundschaften mit dem Geschwisterpaar aus Hera-Kindern namens Marios und Medea, mit der in sich gekehrten Gail, dem verrückten Ovid und der liebenswürdigen Cheza schlossen, interessierte es sie doch ein wenig, warum Vairia auf einmal so überfüllt war.
Ein verlauster Bettler namens Akra vernahm ein paar Gesprächsfetzen der Gruppe und klärte sie auf. Nicht weit von Vairia sollen sich die Wüstenpiraten in der kleinen Stadt Marsa Quina niedergelassen haben, was die eigentlichen Bewohner des Städtchens dazu Zwang nach Vairia zu fliehen.
Verärgert darüber, dass die Wüstenpiraten schon wieder Schwierigkeiten machten, zogen der pazifistische Zeilon, der Fisch auf dem Trockenen Mara, die kriegslüsterne Riana, der Kraftkoloss Antares, der zielsichere Kamui, die noch nicht ausgelastete Nayla, die gewitzte Zahra und der ruhige Marios los, um die Stadt von den Wüstenpiraten zu reinigen.
Zu allererst beschloss die Gruppe einen Anführer zu wählen und nach einigem Hin und Her und viel Gemurre wollten die meisten Riana die Chance geben.
Kaum war die Bastion gestürmt und die ersten Soldaten vernichtet, ging es ums Ganze und unsere Helden waren sowohl auf ihre Nah- als auch ihre Fernkämpfer angewiesen. Es flogen Körperteile und einige ganze Körper durch die Luft. Blitzende Pfeile schossen durch den Himmel, Illusionen und Trugbilder verwirrten die Feinde, einsame Grasbüschel begannen zu brennen, doch alles in allem hatten die mutigen Halbgötter mit den normalen Soldaten nur wenige Probleme. Auch Horakh Jr., der sich schon das letzte Mal als Heulsuse herausstellte, war dieses Mal nicht gefährlicher einzustufen. Der Sohn war beinahe geschlagen, da tauchte plötzlich Horakh Senior auf, um seinen Jungen zu beschützen. Begleitet von seinen treuen Bodyguards Toot und Ronpo (die sofort krank feierten als es ums Ganze ging) trat er auf die Gruppe zu und ein erbarmungsloser Kampf begann.
Wie sich schnell herausstellte war Horakh Senior im Besitz eines alten, sehr mächtigen Artefakts: Der verlorenen Schwebehand, die in der Lage war jeglichen Feind, der ihren Träger bedrohte, mit einer gewaltigen Druckwelle zurückweichen zu lassen. Diese Fähigkeit machte unseren Helden sehr zu schaffen und es schien bereits alles verloren als Horakhs Arm dem Gegendruck der Schwebehand plötzlich nicht mehr Stand halten konnte und zerplatzte.
Der Dicke stellte keine Bedrohung mehr da und unsere Helden hatten Glück gehabt und freuten sich auf ein schönes Kopfgeld.
Nach oben Nach unten
http://helia.forumieren.com
Janine
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 841
Anmeldedatum : 08.12.12
Alter : 23
Ort : Melayne

BeitragThema: Re: Chronik   So Dez 23, 2012 12:43 am

Eine bissige Angelegenheit



Kaum hatten unsere Helden ihren grandiosen Sieg über die Wüstenpiraten gefeiert, wurden sie sogleich von dem nächsten Problem überrascht. Einige Halbgötter fanden sich in der edlen Taverne „Shai“ ein und wurden umgehend auf einen deprimierten Tal Serpa aufmerksam, den berühmten Gelehrten, der in der Bibliothek Vairias durch einige Vorlesungen bekannt war.
Notgedrungen erzählte er dem Grüppchen von seinem Leiden. Kamothep der III, Sohn des Pharaos, wünschte sich nichts sehnlicher als ein eigenes Haustier. Doch er gab sich nicht mit einem kleinen Kätzchen oder einem Goldfisch zufrieden – Sein Wunsch war ein Wüstenhai, ein gefährlicher Räuber des Sandes. Natürlich boten einige der Halbgötter, gutmütig wie sie waren, ihre Hilfe an und erhielten von Tal Serpa noch am folgenden Abend einen großen Wagen, auf dem sie das Ungetüm in die Stadt transportieren sollten.
So machten sich Kamui, Sohn des Himmelskönigs Zeus, Ovid, der maskierte Schauspieler, Zahra, die liebenswerte Tarot-Meisterin, Janine, die übermütige Tanzakrobatin, Mara, Tochter des Meeresoberhauptes und Zeilon, der friedliebende Riese, auf den Weg in die Wüste.
Dort liefen unsere Helden erst einmal ziellos durch die Dünen ohne eine Entdeckung zu machen.
Doch plötzlich schoss ein gefährlicher Wadjet aus dem Sandboden und bespuckte die Gruppe mit seinem gefährlichen Gift. Todesmutig wurde die Kreatur überlistet und schließlich zur Strecke gebracht. Als sich unsere Helden gerade in Sicherheit wogen, wurden plötzlich zwei gigantische Wüstenhaie auf den blutenden Kadaver des Wadjets aufmerksam und fielen über diesen her. Doch unsere Helden reagierten sofort und spalteten sich in jeweils drei Zweiergruppen. Mara und Zeilon kümmerten sich darum das Netz, welches Ovid mitgebracht hatte, unauffällig unter einen der Haie zu schieben, während Ovid und Zahra versuchten eben diesen Hai zu hypnotisieren und ihn sanft einschlafen zu lassen. Derweil kümmerten sich Kamui und Janine um den anderen Hai und vertrieben ihn.
Erfolgreich luden die Halbgötter den mittlerweile friedlich schlummernden Wüstenhai auf den großen Wagen und brachten ihn zu Tal Serpa, welcher sie mit jeweils zwei Edelsteinen belohnte.
Nach oben Nach unten
http://helia.forumieren.com
Janine
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 841
Anmeldedatum : 08.12.12
Alter : 23
Ort : Melayne

BeitragThema: Re: Chronik   So Dez 23, 2012 12:45 am

Akras wahres Gesicht



Während des Aufenthalts unserer Gruppe in Vairia kam es immer mal wieder zu seltsamen Tierattacken. Vor einiger Zeit wurden Kamui, Zahra, Medea, Janine und Antares Zeugen eines solchen Überfalls. Hühner und Affen schienen eine arme Frau grundlos zu attackieren, weshalb die Halbgötter eingriffen und retteten, was zu retten war.
Ein anderes Mal spielten weitere Affen und auch ein Kamel verrückt. Das etwas nicht stimmen konnte, merkten unsere Helden besonders daran, dass die sonst so friedliche Nayla plötzlich damit begann Fußgänger abzuschlachten und sogar Ovid, Zahra und Janine angegriffen hat.
Doch wie von Geisterhand endeten auch diese Angriffe so schnell wie sie begonnen hatten.
Nun stellte sich die Frage, was die Tiere so aufgewühlt und verrückt gemacht hatte. Nayla war noch zu weggetreten und schien sich an ihren Mordanfall im Nachhinein nicht mehr erinnern zu können, weshalb die Gruppe einen anderen Weg finden musste, um sich die Sache zu erklären.
Doch dann fiel Antares eine Lösung ein. Sie fragten Chloe, die Tochter des Apollon, um Rat. Diese nutzte ihre Visions-Fähigkeiten und sprach etwas von drei Königen, dem Berg der Erkenntnis und einem blutenden Auge.
Fakt war, dass ein Berg in Ägypten recht bekannt war, aber im Allgemeinen nicht als "Berg der Erkenntnis" bezeichnet wurde. Trotz allem zogen Mara, die Tochter Poseidons, Zahra und Ovid, die Kinder des Morpheus, Janine, die Tochter der Aphrodite, Tristan, der Sohn der Sachmet und Sethos, Sohn des Seth, los und suchten diesen Berg auf.
Auffällig kam ihnen dann die seltsam düstere Aura vor, die diesen Ort umspielte und unsere Gruppe in ein bedrückendes Gefühl der Depression abtauchen ließ.
Was dieses Gefühl verursachte, konnte sich niemand erklären.
Auf dem Berg befand sich eine beachtliche Anzahl von Monoliten, in dessen mitte Akra saß.
Von ihm erfuhren unsere Halbgötter, dass Akra für die Tierangriffe verantwortlich war, da er über die Fähigkeit "Magie" verfügte. Er war der Meinung, dass die Menschen die Tiere unterjochen und als Sklaven halten. Somit fand er es nur recht, dass sich die Tiere rächen.
Ohne, dass unsere Helden ihn von etwas anderen überzeugen konnten, hetzte Akra ihnen drei Löwen, drei Könige der Tiere, auf den Hals, die die Gruppe zwar außer Gefecht setzen konnten, sie jedoch nicht töteten. Akra, der die Sache missverstand, entfaltete seine Magie, die ihn mit magischen Augen sehen ließ und erschuf eine Aura um sich herum.
Janine, die seine Aura nicht bemerkt hatte, versuchte ihn mit ihrer eigenen Aura der Sinnlichkeit zu becircen, doch sie musste am eigenen Leib feststellen, dass seine Aura ein magischer Spiegel war. Somit war sie von ihrer eigenen Aura betroffen und vor Liebe benommen.
Die anderen waren sich einig ihn nicht anzugreifen, um weitere Rückschläge zu verhindern. Stattdessen redeten sie auf ihn ein und konnten ihn schließlich davon überzeugen, dass sie seine Löwenfreunde nicht getötet hatten, sondern dass sie mit Tieren zusammenarbeiteten, dass sie ihre Freunde und nicht ihre Sklaven waren.
Akra sah seine Fehler ein und versprach in Zukunft nicht mehr den Tieren seinen Willen aufzuzwingen, denn das war im Grunde genau das, was er selbst verabscheute.
Als Belohnung überließ er unseren Helden einen "Scheidekessel", mit dem Zeilon arbeiten konnte.
Nach oben Nach unten
http://helia.forumieren.com
Janine
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 841
Anmeldedatum : 08.12.12
Alter : 23
Ort : Melayne

BeitragThema: Re: Chronik   So Dez 23, 2012 12:46 am

Fluch der Dünen



Nachdem die Ägyptische Herrschaft mit den mysteriösen Vorfällen maßlos überfordert war, bat der Pharao persönlich die Halbgötter um Hilfe. Gleichzeitig erzählte er von der Ebene der Verzweiflung, einem Ort der durch seine überwältigende Ausstrahlung einen unheilvollen Ruf erworben hat.
Nach dieser Information beschlossen Antares, Janine, Tristan, Mara, Zeilon, Kamui, Alyva, Avalion, Zahra, Sejin und Sethos das Ödland genauer unter die Lupe zu nehmen.
An der Ebene angelangt, machte sich der schlechte Einfluss sogleich bemerkbar. Keiner der Gruppe konnte sich dem entziehen, allerdings unterschied sich der Wirkungsgrad massiv. Als die Situation zu eskalieren drohte, erschien der ehemalige Feind Akra und riet eindringlich von einer Durchquerung der Ebene ab. Um wieder klare Gedanken fassen zu können, entfernte sich die Gruppe wieder von der Ebene.
Nachdem sich die Gemüter wieder beruhigt haben, bot Akra an seine Schuld zu begleichen. Allerdings nur wenn Einigkeit darüber herrscht die Ebene wirklich durchqueren zu wollen.
Wenn sie erst einmal betreten ist, gibt es kein Zurück mehr!
Letztendlich war alle Beteiligten bereit die Gefahren der Ebene auf sich zu nehmen. Das heißt alle, bis auf Zeilon, der zusammen mit Akra auf dem Berg der Erkenntnis zurück blieb.
Zudem wurde Mara zum Gruppenleiter gewählt.
Akra bat um väterlichen Beistand für die Reisenden und tatsächlich gewährte der Sonnengott Ra den Halbgöttern seine Hilfe.
Vom Himmel aus, entstand eine schützende Lichtsäule, in deren Inneren die Krieger die Ebene überquerten. Obwohl das Licht des Ra einen guten Dienst leistete, drang das Unheil des Ödlands dennoch zu ihnen durch und plagte sie mit Halluzinationen und Panikattacken.
Glücklicherweise scheint das Ende der Ebene und das nächste Ziel, die schwarzen Berge in greifbarer Nähe, doch leider sind die Negativen Schwingungen auch an der Lichtsäule des Ra nicht spurlos vorbei gegangen, weshalb sie kurz davor steht sich aufzulösen.
Es ist also höchste Eile geboten.
Nachdem die Lichtsäule des Ra sich beunruhigend schnell auflöste, nahm die Gruppe die Beine in die Hand um es rechtzeitig aus der kritischen Zone zu schaffen, wobei nicht mehr alle in der Lage waren zu laufen. Zu allem Überfluss löste sich die Säule nun auch noch komplett auf, wobei schimmernder Staub auf die Halbgötter herabfiel. Glücklicherweise hatten sie jedoch die Ebene der Verzweiflung bereits verlassen und konnten sich nach einer kurzen Verschnaufpause wieder auf den Weg machen.
Nachdem Mara bei den Schwarzen Bergen den nächsten Weg bestimmt hatte, ging es eine ganze Weile lang recht ereignislos weiter. Das war aber angesichts der Schrecken der Ebene vielleicht auch nicht das Schlechteste. Schließlich tauchten zwei Anubiter vor der Gruppe auf. Nachdem alle diplomatischen Versuche seitens Janine und Tristan schief gingen, kam es zum Kampf. Mit Mühe und Not konnte die tapfere Gruppe die Schkalmenschen jedoch bezwingen und gingen gleich auf den Fuß der großen Schlucht zu, die von den Anubitern bewacht wurde.
Nach einer Weile mussten sie feststellen, dass die Schlucht in einer Sackgasse endet. Große Steingesichter, aus deren Mündern Blut lief, erwarteten unsere Helden dort.
Ein glücklicher Zufall war es dennoch, dass sich Janine an eine Wand lehnte und einen geheimen Zugang öffnete, der in eine dunkle Höhle führte.
Mutig betraten die Halbgötter die Höhle, aber fanden sich wieder in einer Sackgasse wieder, die von einigen fluoreszierenden Kristallen, die von der Decke hingen, schwach erleuchtet wurde.
Nun standen unsere Helden also in einer dunklen Höhle vor einer Sackgasse, doch wie durch ein Wunder, stolperte der Tollpatsch Tristan und kontaktierte die Tür mit seinem Gesicht.
Durch sein "Missgeschick", war es der Gruppe möglich die bisher verborgene Tür zu durchqueren. Doch bereits dort erwarteten sie die ersten altägyptischen Hieroglyphen.
Antares, der eingeborene Ägypter, entzifferte die verworrenen Zeichen als "Nicht umdrehen".
Gut, dass unsere Halbgötter klug genug waren auf die Schrift zu hören und sich deshalb während des gesamten weiteren Weges nicht umdrehten. Denn die Folgen wären fatal gewesen.
An den Decken hingen riesige Köpfe, aus deren Mündern Pfeile geschossen wären, hätte man nur einen Blick nach hinten geworfen.
Nun hatten unsere Helden die erste Hürde erfolgreich gemeistert. Doch standen sie schon wieder vor einer Tür, in die ein merkwürdiges Zeichen eingemeißelt war.
Ein Kreis, der ein Viereck in sich beherbergte, das wiederum ein Dreieck umrahmte.
Kaum war die Tür geöffnet, gab sie den Blick auf eine große Tür mit einem riesigen Schloss frei. Vor ihr stand ein kleiner Tisch, worauf irgendjemand einst Gegenstände platziert haben musste.
Eine Kugel auf einem Sockel, ein Viereck und ein Dreieck. Oberflächlich betrachtet die drei Gegenstände, die auf der Tür zu sehen waren.
Anscheinend musste ein Gegenstand der Schlüssel für das Schloss der Tür sein, doch das Schloss selbst war groß genug, um jeden Schlüssel möglich zu machen.
Allerdings passte nur ein einziger Gegenstand hinein.
Während Mara und Tristan eifrig über mögliche Reihenfolgen nachdachten, sich aber auch im Klaren waren, dass eine falsche Wahl wohlmöglich den Tod der ganzen Gruppe bedeutete, standen Antares und Janine recht abseits.
Doch schlussendlich war es die für gewöhnlich geistig schwache Tänzerin, die das Rätsel löste.
Auf dem Bild an der Tür wurden alle drei Gegenstände gezeigt: Die Kugel, das Viereck und das Dreieck. Doch hier auf dem Tisch waren die Gegenstände, anders als auf dem Bild. nicht ineinander verschlungen, sondern standen alle nebeneinander auf dem Tisch.
Außer die Kugel. Diese stand auf einem Sockel.
Der Sockel passte also nicht in das übliche Kugel-Viereck-Dreieck-Gebilde und musste schätzungsweise der Schlüssel sein.
Als Tristan den Sockel in das Schloss schob, öffnete sich unter den staunenden Augen der Halbgötter die Tür.
Dabei dachten doch alle, der Sockel wäre nur dafür da, um die Kugel daran zu hindern, dass sie vom Tisch rollt...
Nun drangen bereits leise kryptische Gesänge an die Ohren der Helden.
Die Urheber der unheimlichen Geräusche sind schnell entdeckt, doch den Halbgöttern bietet sich ein grauenvolles Bild.
Dutzende vermummte Mitglieder eines Mysteriösen Kults haben gerade eine junge Frau auf einem verfluchten Altar ausbluten lassen. Bevor die Gruppe ihr weiteres Vorgehen planen konnte, befahl die Anführerin der Kultisten nach dem Tod des Opfers, sofort das nächste heran zu schaffen. Zu Überraschung aller trugen die Jünger Nayla herbei.
In diesem Moment überschlugen sich die Ereignisse und die Halbgötter verwickelten die Kultisten in einen harten Kampf.
Janine versuchte dabei sich bis zu Nayla vor zu kämpfen, während die anderen sich um den Kleinkram kümmerten.
Schließlich waren die meisten Kultisten erledigt oder geflohen. Nun standen sich die Halbgötter und die Anführerin Rasha, sowie ihre beiden Zeremonienleiter Kompu und Terra gegenüber. Da Rasha die Zeremonie beenden wollte, schickte sie ihre Handlanger als Vorhut, während sie selbst erst Nayla opfern wollte.
Zwischen den beiden Feinden und den Kindern der Götter entbrannte ein kurzer, aber heftiger Kampf den die Göttlichen für sich entscheiden konnten. Genau in diesem Moment beendete Rasha ihr Ritual und versuchte Nayla zu töten, was Kamui zu verhindern wusste indem er der Fanatikerin die rechte Hand abtrennte. Rasha wollte sich jedoch nicht geschlagen geben und nach einem merkwürdigen Selbstgespräch erlangte die Frau einen mordsmäßigen Powerschub der sie schlagartig zu einem tödlichen Gegner machte. Jeder der Halbgötter musste schwere Treffer einstecken, aber schließlich gelang es auch den letzten Feind zu vernichten.
Nachdem die Leichen nach brauchbarem Zeug durchsucht und die letzte lebende Geisel befreit wurde ging es zurück nach Vaira.
Die Gruppe meldete sich beim Pharao und wurde reich belohnt und erlangte die Bezeichnung „Ehrenbürger der Stadt Vairia“. Priester haben dem Pharao die Nachricht übermittelt, die Götter hätten geplant ihren Nachwuchs durch einen göttlichen Powerschub zu stärken. Den besonders Tatkräftigen, zu denen Antares, Janine, Mara, Kamui und Tristan zählten, gewährten die Götter sogar die Möglichkeit eine neue Fähigkeit zu entwickeln.
Doch unsere Helden waren sich einig. Sie hatten genug Zeit in der Wüste verbracht. So packten sie ihre Sachen teleportierten sie sich umgehend mit dem Wunschpulver, welches sie den Kultisten entwendet hatten, zurück nach Helia.
Nach oben Nach unten
http://helia.forumieren.com
Janine
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 841
Anmeldedatum : 08.12.12
Alter : 23
Ort : Melayne

BeitragThema: Re: Chronik   So Dez 23, 2012 12:48 am

Iones' Vermächtnis - Der Schrecken der Geißel



In Helia angekommen, verkündete der Wirt Zaltana gleich die nächste Hiobs-Botschaft.
Es ist noch nicht lange her, als der „Zerleger“ Angst und Schrecken in Helia verbreitete. Nach dem Tod des Massenmörders schienen die Straßen wieder sicherer zu sein, doch so kann man sich täuschen. In den Westbezirken der Stadt, der ehemaligen Heimat des „Zerlegers“ und eine verarmte Gegend, geht erneut das Grauen um. Eine mysteriöse Mordserie versetzt die Stadt in Alarmbereitschaft. Wieder mal gibt es eine beträchtliche Anzahl von Leichen, die allesamt eine schaurige Gemeinsamkeit haben: Neben beträchtlichen Wunden, waren die Körper nahezu völlig blutleer. Die Stadt schickte bereits Nachtwachen in die Bezirke, die dem Mörder allerdings ebenfalls zum Opfer fielen.
Unsere Halbgötter zögerten nicht lange. Unsere altbekannten Helden Tristan, Antares und Janine zogen mit ihren neuen Verbündeten Enjia, der gefiederten Quasselstrippe und Aurora, der toughen Piratenbraut in die Westbezirke.
Es dämmerte bereits als sich die Gruppe in den dunklen und übel riechenden Gassen wiederfand und auf zwei Nachtwachen traf, die sie mit ein wenig Kommunikation und Diplomatie davon überzeugen konnten, dass sie hier waren, um zu helfen. Wenig später lief ihnen ein maskierter Fremder über den Weg, der seinen Namen jedoch nicht verriet. Es handelte sich dabei um den Alchemisten Uruk, der bereits versuchte Sejin, den Sohn der Kali, für seine Zwecke zu gewinnen. Er gab unseren Helden den hilfreichen Tipp doch einmal in dem verlassenen Haus am Ende der Straße nach dem Mörder zu suchen, was sich die Gruppe nicht zweimal sagen ließ. Trotz wachsender Skepsis (das Haus schien sehr einbruchgefährdet zu sein), betraten die Halbgötter das scheinbar verlassene Haus und konnten ihren Augen nicht trauen. Es stank entsetzlich nach verwesendem Fleisch und getrocknetem Blut.
Doch ansonsten war der Raum leer. Eine weitere Tür führte schließlich zu dem Entsetzen:
Dem Hobbyraum eines Wahnsinnigen! Überall befanden sich kuriose Werkzeuge wie eine Knochensäge, Messer oder Hämmer. Doch nicht das war es, was unseren Helden so fragwürdig vorkam. Im ganzen Raum verteilt lagen verschiedene Körperteile verstreut, die alle darauf hinwiesen, dass hier richtige Menschen grausam zerstückelt wurden. Zerstückelt … oder zerlegt?
In dem Moment tauchte der mysteriöse Uruk im Raum auf und erzählte den Halbgöttern eine Geschichte über Iones, der weitestgehend als der „Zerleger“ bekannt war.
Iones war schon immer ein Außenseiter gewesen und wurde trotz seiner alchemistischen Fähigkeiten nie von den anderen Leuten akzeptiert. So zog er sich zurück, obwohl er doch eigentlich nichts anderes wollte als akzeptiert zu werden. Uruk kam auf ihn zu und bot ihm Zusammenarbeit an.
Beide werkelten sie an einem „Kunstwerk“. Zur Belohnung für Iones‘ Tatkraft verlieh ihm Uruk durch einen Trank eine enorme, körperliche Stärke. Doch diese schien Iones nicht zu bekommen, denn sein Arbeiten wurde immer aggressiver und energischer. Bald zog sich Uruk zurück, da er Iones nun für unberechenbar hielt. Aufgrund der vielen Morde für sein Kunstwerk, war er bald überall als der „Zerleger“ bekannt. Doch sein Werk konnte er kaum vollenden, als er von Janine, Alex und Sejin getötet wurde.
Nach dieser Geschichte verschwand Uruk wieder und just im selben Moment begann sich eine große Falltür inmitten des Raumes bedrohlich zu bewegen.
Ein unfassbar abscheuliches Ungetüm gelang ans Tageslicht, welches als „Iones Geißel“ bezeichnet wurde. Zu allererst lieferte es sich einen fürchterlichen Kampf mit unseren Helden in den Gassen der Westbezirke, wobei sie einige kritische Treffer einstecken mussten.
Doch darauf, dass das Monster plötzlich zum Marktplatz stürmen und dabei die zwei Wachen von vorhin einfach mitnehmen würde, damit rechnete niemand. Jedoch wurde die Geißel von Mara, die auf das Monster aufmerksam geworden war, gestoppt, nachdem sie allerdings mehrere Stände und Händler in Mitleidenschaft gezogen hatte.
Mit fürchterlichen Angriffen terrorisierte die Geißel unsere Helden, doch zum Ende hin konnte sie besiegt und getötet werden. Dabei waren besonders die feurigen Angriffe seitens Tristan und Aurora wirksam, denn die Geißel war hochgradig anfällig für Feuer. Enjia, die Tochter Patecatls half unseren Helden zusätzlich, indem sie ihre Wunden heilte.
Kurz vor ihrem Tode, rannte die Geißel aus der Stadt heraus, um dort zu krepieren.
Unsere Helden erfreuten sich anschließend an all den nützlichen Alchemie-Gegenständen, die sie dabei ergattern konnten.
Zurück blieben die fauligen Überreste des Ungeheuers zusammen mit einem unfassbar, großen Mal aus Blut welches sich vor den Toren Helias in den Boden gebrannt hatte. Ein Kreis, der ein Viereck in sich beherbergte, das wiederum ein Dreieck umrahmte.
Nach oben Nach unten
http://helia.forumieren.com
Janine
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 841
Anmeldedatum : 08.12.12
Alter : 23
Ort : Melayne

BeitragThema: Re: Chronik   So Dez 23, 2012 12:49 am

Der Zorn des Ares



Auf ein sehr einschneidendes Ereignis waren wohl weder unsere Halbgötter noch der Rest der griechischen Bevölkerung vorbereitet gewesen. Dabei begann alles wie jedes Jahr: Das Fest zu Ehren des Ares wurde in Persopolis veranstaltet und wie jedes Jahr hatten sich tausende von Menschen und Kriegsbegeisterte in der griechischen Hauptstadt eingefunden und trugen allerlei aufwendige Kostüme und Furcht erregende Masken. Unzählige Männer tummelten sich im Kolosseum, denn jeder von ihnen wollte bei Nacht die Fackel zum Tempel des Ares tragen und das Opfer für den Kriegsgott entzünden. Dies galt als jeher als eine sehr große Ehre und diese war nur dem furchtlosesten Krieger gestattet. Einem großer, gebräunter Athlet, der auf den Namen Phyokles hörte, gelang es schließlich sich im Kampfe zu behaupten.
Als die Nacht einbrach und die Stadt mit hunderten von Fackeln beleuchtet war, begann der jährliche Fackellauf, den der Sieger der Kämpfe anführen sollte, und zu dem sich unsere Halbgötter ebenfalls eingefunden hatten. Antares, Janine, Aurora, Kamui, Enjia und Mara ließen sich von der Festtagsstimmung mitreißen. Auch Mimy, die geheimnisvolle Unbekannte, die die Gruppe seit einer Weile begleitete, war mit von der Partie. Als Phyokles an ihnen vorbeilief, war noch keinem von ihnen bewusst wie dieser feierliche Ehrentag enden sollte. Doch ein simpler Smalltalk der furchtlosen Piratin Aurora und dem optimistischen Plappermaul Enjia sollte noch schwere Folgen haben. Beiden Frauen gefiel der Gewinner der Kämpfe einfach zu gut. Sie folgten ihm mit der Masse bis zum Tempel.
Gerade als Phyokles das Opfer entzünden wollte und im Volke andächtige Ruhe eingekehrt war, schien es die beiden ortsfremden Frauen eine gute Gelegenheit zu sein den gutaussehenden Athlet auf sie aufmerksam zu machen und riefen ihm einige anzügliche Angebote zu. Peinlich berührt wandte sich der Fackelträger den beiden Frauen zu, stolperte und löste das Chaos des Jahrzehntes aus. Er stürzte, ließ die Fackel fallen, stieß dabei den Opfertisch um und all die Gaben, die den Gott des Krieges für ein weiteres Jahr friedlich stimmen sollten, landeten achtlos im Dreck.
Noch ganz in Schockstarre versetzt beobachtete das Volk das Spektakel und wurde wenige Momente auf ein Schauspiel aufmerksam, welches nichts Gutes verheißen konnte.
Am nun glühend rot erleuchteten Nachthimmel zeichneten sich die Gesichtszüge des in Rage geratenen Kriegsgottes ab, der über den Ausgang seines Festes alles andere als begeistert war.
Er verkündete mit Zorn erfüllt, dass die Stadt Persopolis ihn schwer enttäuscht habe und dass er sie nun bestrafen würde.
Aus einem gleißenden Lichtstrahl erhob sich ein fürchterliches Monster: Der Drache des Ares. Ein Ungetüm von über 10 Metern Länge, bläulicher Farbe und dem puren Hass in den Augen entfaltete sich vor den Augen der zitternden Volkschaft in voller Größe.
Menschen schrien, suchten die Flucht, retteten sich. Doch Ares konnte und wollte diese Schande nicht so einfach verzeihen, somit stellte er der Bevölkerung von Persopolis eine Bedingung:
Die Menschen mussten beweisen, dass es immer noch welche unter ihnen gab, die dem Schutz des Ares würdig waren, indem sie das Ungetüm besiegen. Dies würde in der Nähe des Tempels verweilen und mordhungrig auf seine Gegner warten. Allerdings hatte die ohnehin schon aussichtslose Sache einen weiteren Harken: Sollte der Drache auch nur einen einzigen Tag ohne, dass ein Gegner es wagen würde, sich mit ihm zu messen, im Tempel verweilen, würde er die ganze Stadt samt ihrer Einwohner in Schutt und Asche legen.
Phyokles, der sich für das Unheil, welches seine Heimatstadt nun widerfuhr, verantwortlich fühlte, stellte sich tapfer dem Kampf gegen das Ungetüm. Doch dieses brauchte ihm nun einen Feuerstoß entgegenzuhauchen und von dem einstigen Athlet war nicht mehr übrig als ein kleines Häufchen Asche.

Nun standen unsere Halbgötter vor einem Problem: Wie im Namen der Götter sollten sie nur gegen einen solch unberechenbaren Gegner bestehen? Und dass, ohne ihn einen einzigen Tag warten zu lassen?

Ganz klar: Sie rüsteten sich mutig zum Kampfe!

In der Abenddämmerung des sechsten Tages, nachdem schon viele mutige Menschenkrieger ihre Leben gelassen haben, zogen die Halbgötter mutig in den Kampf gegen den Drachen. Schon bald bekam der der schreckliche Drache das feurige Temperament seitens der Piratenbraut Aurora, des Wüstensohnes Tristan und des heute mal gar nicht pazifistischen Schmiedes Zeilon zu spüren, die ihn mit seinen eigenen Waffen zu schlagen versuchten. Während der angeschlagene Schwert- und Bogenmeister Kamui den Drachen mit zuckenden Blitzen erstarren ließ, agierten das flatterige Felsenstamm-Täubchen Enjia und de quietschvergnügte Nymphensohn Melodin als Heiler und versorgten die Verletzten. Die Nahkämpferfraktion, gebildet von dem gnadenlosen Kriegssohn Antares und dem radikalen Ostgriechen Sascha, griffen das mächtige Tier von hinten an und rissen tiefe Wunden in das Drachenfleisch. Währenddessen attackierten die junge Killerkatze Nayla und die leichtflüglige Waldschönheit Janine den Hals des Tieres von Luft und Boden aus. Die vollbusige Blondine "Claty" unterstützte derweil die anderen mit ihrer Eis- und Blitzbeherrschung. Die Meerestochter Mara und der Dschungelschamane Nezahualcoyotl vollendeten das Spiel der Elemente mit Wasser und Erde. Der maskierte Zynist Ovid und seine geheimnisvolle Schwester Zahra machten dem Ungetüm zusätzlich das Leben mit hypnotisierenden Blicken schwer, während der reisende Schicksalsstürmer Marios Zahra mit allen Mitteln unterstützte.
Schlussendlich konnte der Drache zur Strecke gebracht werden und gewährte den mutigen Kriegern eine satte Belohnung.
Doch die Halbgötter sollten sich nicht zu früh freuen, denn während des Kampfes gegen den Drachen hat ein gemeiner Dieb das wertvollste Artefakt des griechischen Reiches entwendet - die Krone der Superba! Und zu allem Überfluss werden unsere Helden für schuldig befunden!
Nun stehen sie vor der Wahl: Fliehen sie und lassen ihre vom König gefangen genommene Freunde im Stich oder suchen sie die Krone?
Nach oben Nach unten
http://helia.forumieren.com
Janine
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 841
Anmeldedatum : 08.12.12
Alter : 23
Ort : Melayne

BeitragThema: Re: Chronik   So Dez 23, 2012 12:51 am

Die Suche nach Superbas Krone



Wie es kommen musste, war General Vadenta in der Lage Mara und Nezahualcoyotl zu überwältigen und gefangen zu nehmen. Nun hatten unsere Halbgötter keine Wahl mehr: Sie mussten einfach den Dieb finden, um ihre Freunde zu befreien. Doch dies erwies sich als gar nicht mal so einfach. Wo sollten sie anfangen? Bei wem sollten sie anfangen? Sie hatten weder einen Anhaltspunkt noch einen wirklichen Verdächtigen. Deshalb beschlossen sie König Daidalos in seinem Palast aufzusuchen, der über den Besuch der vermeindlichen "Diebe" gar nicht so erfreut war. Allerdings gelang es dem Charme der weiblichen Halbgottfraktion den König einzulullen und eine Gnadenfrist zu entlocken. Sie versprachen dem König den Dieb in einer Woche gefunden zu haben. Sollte ihnen das gelingen, durften sie gehen. Sollten sie versagen, schlug Vadenta vor, würde dieser jeden Tag, der über die Woche hinaus verstrich, einen der Halbgötter zur Strecke bringen. Anfangen wollte er dabei bei Mara und Nezahualcoyotl. Wohl oder übel mussten unsere Helden dem Kompromiss zustimmen und überlegten sich eine Strategie.
Die Halbgötter beschlossen die Schatzkammer des Königs, aus der die Krone entwendet wurde, unter die Lupe zu nehmen und dort nach etwaigen Hinweisen auf den Täter zu suchen.
Mit Charme und weiblichen Attributen erschlich sich unser Reh-Äuglein Janine in Begleitung der feurigen Piratin Aurora und des fröhlichen Gefieders Enjia die Erlaubnis des Königs und machten sich auf den Weg zur Schatzkammer, wo bereits die Söldner Antares und Sascha und "Maskenmann" Ovid auf die Frauen warteten. Doch zu ihrem Leid waren sie nicht allein. Ihr altbekannter Gegenspieler Vadenta hatte nun einmal ein Händchen für ungelegene Auftritte und zuerst wollte er den Halbgöttern keinen Zutritt gewähren. Doch gegen das Einverständnis des Königs hatte auch er keine Macht, also ließ er sie missmutig passieren.
Doch ernüchternder Weise erfuhren sie in der Schatzkammer rein gar nichts.
Es gelang Ovid lediglich aufgrund seiner Hypnose-Fähigkeiten den Wachen ein paar Informationen über den Abend des Diebstahles zu entlocken. Dieser erinnerten sich allerdings nur daran, dass sie plötzlich überwältigt wurden und die Krone wie durch Zauberhand herausschwebte.
Ernüchtert ging die Gruppe wieder ihrer Wege.
Während die Halbgötter in den nächsten Tagen fleißig grübelten, nahm Oberst Taisa, General Vadentas Vertreter, den ostgriechischen Söldner Alexander Kasparow alias Sascha zur Seite und schlug ihm einen Deal vor. Er solle seine Halbgottfreunde an ihn ausliefern und würde dafür reichlich belohnt werden. Der blonde Hüne lehnte ab, erfuhr jedoch bei einem späteren Treffen noch von Taisa, dass Vadenta in letzter Zeit mit einem seltsamen, maskierten Mann regen Kontakt hielt, der eine mit Federn geschmückte Robe trug.
Unseren Helden war sofort klar: Es konnte sich nur um Uruk, dem Entfessler von Iones Geißel, handeln. Nun hatten sie zumindest schon einmal zwei Verdächtige:
Der ungewöhnlich aggressive General Vadenta, der mit Uruk unter eine Decke steckt
und der undurchsichtige Oberst Taisa, der scheinbar ohne das Wissen Vadentas handelte.
Doch als sie eins und eins zusammenzählten, wurde ihnen eines klar: Vadenta war eindeutig schuldig! Es gab so viele Indizien und "Zufälle", die gegen ihn sprachen, was auch Taisa gegenüber Sascha bestätigte. Dennoch konnte man dem Oberst aufgrund seines bisherigen Verhaltens nicht völlig vertrauen, weshalb die Suche nach einem Beweis gegen den General immer noch fieberhaft lief.
Kurz vor Ablauf der Frist stellten sich die Halbgötter schließlich dem König, der schon auf heißen Kohlen saß. Sie machten ihm weis, sie hätten den Dieb gefunden.
Allerdings sollte seine Majestät Taisa rufen lassen, damit er den Namen des Täters aus einem vertrauten Mundwerk erfuhr.
Mit Einfluss von Janines magischer Aura sang Taisa wie ein Vögelchen und verriet Vadenta an den König. Dieser konnte es gar nicht fassen! Sein treuer General hatte ihn einfach maßlos betrogen. Zudem zeigte sich durch diesen Zwischenfall deutlich, das Oberst Taisa eigentlich die ganze Zeit auf der Seite der Halbgötter stand und nur tat, was er tun musste um diese auf die richtige Spur zu führen, ohne selbst ins Schussfeld Vadentas zu geraten.
Sofort ließ der König seinen General rufen und verhaften. Den Halbgöttern sollte es gestattet sein sich eine Strafe für ihn auszudenken, die in den folgenden Mittagsstunden des folgenden Tages vollführt werden sollte. Antares und Sascha führten Vadenta gefesselt ab. Doch dann geschah etwas Unfassbares...
Vadenta befreite sich mühelos aus den Schlingen, überwältigte beide Söldner und floh, jedoch nicht ohne sich ein kleines Souvenier mitzunehmen- Eine ganze Armee von Soldaten!
Ab sofort gilt Vadenta als vogelfrei und wurde suspendiert. Doch, wer Vadenta kennt, weiß, dass er so etwas ganz gewiss nicht auf sich sitzen lassen wird...
Nach oben Nach unten
http://helia.forumieren.com
Janine
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 841
Anmeldedatum : 08.12.12
Alter : 23
Ort : Melayne

BeitragThema: Re: Chronik   So Dez 23, 2012 12:52 am

Die Reise nach Atlantis



Nachdem unsere Helden von Daidalos ihre wohlverdiente Belohnung in Form von Gold und Edelsteinen nach Wahl erhalten hatten, beschlossen sie, die Stadt Persopolis vorerst hinter sich zu lassen und nach Atlantis, die Stadt des Meeres, zu reisen. Da es sich bei Atlantis um eine griechische Insel handelte, wählten die Halbgötter praktischerweise Auroras Piratenschiff als Fortbewegungsmittel. Voller Tatendrang ließen sie die Leinen los und segelten gen Horizont, doch ehe sie die Bucht von Persopolis verlassen konnten, wartete bereits das nächste Problem auf sie.
Das Wasser um sie herum fing aus heiterem Himmel Feuer und die Kapitänin der "Feuerseele" musste ihren ganzen Mut zusammennehmen, sowie einen kühlen Kopf bewahren, um ihr Schätzchen aus den züngelnden Flammen hinaus zu koordinieren. Doch die Blondine leistete sehr gute Arbeit und sowohl das Schiff als auch seine Besatzung kam ohne Schäden davon. Bis heute wissen unsere Halbgötter nicht, was damals auf dem Meer vorgefallen ist. Allerdings war die pessimistische Visionärin Gail der Meinung, einen Kopf im Feuer gesehen zu haben, dessen Gesicht sie allerdings niemandem zuordnen konnte.
Die weitere Fahrt verlief verhältnismäßig ruhig. Mit Gesellschaftsspielen, Orgien und Streitereien vertrieben sich unsere Helden ihre Zeit, während sie es sich in der Sonne gemütlich machten.
Hin und wieder überraschte sie ein Sturm, der jedoch stets gut ertragbar gut.
Dann allerdings bekamen die Halbgötter es mit einer riesigen Seeschlange zu tun, die das Schiff angriff. Das Meermädchen Mara, die "Klingentänzerin" Janine, das männliche Kraftpaket Antares, der Schwertmeister Kamui, die feurige Aurora und der lüsterne Knirps Tristan versuchten sie zu erlegen. Enjia, Clatlotlaclan und Gail waren ebenfalls mit von der Partie. Nach einem harten Kampf gelang es Kamui schließlich, dem riesigen Biest seinen Kopf abzutrennen.
Doch die Halbgötter freuten sich zu früh, denn die vermeintliche "Seeschlange" entpuppte sich als eine juvenile, aber dennoch gewaltige, neunköpfige Skylla!
Nun lag es wieder an Aurora und ihrer Besatzung so schnell wie möglich das Weite zu suchen. Sie hatten Glück, da das große Geschöpf damit beschäftigt war, seinen abgetrennten Kopf zu verspeisen, sodass unsere Halbgötter, die dem großen Subjekt noch nicht gewachsen waren, verschwinden konnten.

Bald konnten unsere Helden Atlantis ohne weitere Umschweife erreichen, allerdings war der Schreck groß!
Das wundervolle, prächtige Atlantis, über das so viele Leute schwärmend sprachen, entpuppte sich als ein lausiges Fischerdorf!
Geknickt ließen sich die Halbgötter von Mara trotz allem erst einmal zu einer Herberge führen. Wie es üblich war, begann die Diplomatin Janine mit der Herbergsleiterin ein Gespräch und fragte höflichst nach einem Zimmer. Diese jedoch gab sich höchst unfreundlich und schickte unsere Helden weg, da die Herberge scheinbar ausnahmslos überfüllt war. Gnädig überließ sie ihnen allerdings einen rostigen Schlüssel, der zu einem Haus um die Ecke gehören sollte, welches leer stand. Die Halbgötter brachen auf und suchten es.
Dieses vermeintliche "Haus" entpuppte sich jedoch schnell als ein verfallenes Bootshaus ohne Badezimmer oder richtige Betten.

Was wird unsere Helden wohl außer einer saftigen Erkältung noch in dem Atlantis erwarten, das überall so hoch gepriesen wird?
Nach oben Nach unten
http://helia.forumieren.com
Janine
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 841
Anmeldedatum : 08.12.12
Alter : 23
Ort : Melayne

BeitragThema: Re: Chronik   So Dez 23, 2012 12:54 am

Das große Atlantis - Ein Fischerdorf?!



Genau genommen erwartete unsere Halbgötter nicht viel.
Nachdem unsere Halbgötter sich wochenlang am Strand, im Mandarinenwald oder am Hafen von dem unbedeutenden Fischerdorf gelangweilt hatten, hatten sie wirklich genug von dieser Stadt!
Was für eine Verschwendung, nicht wahr? Nun, nicht ganz.
Antares, Janine und Aurora durften zwischenzeitlich Bekanntschaft mit den in Atlantis heimischen Perytons machen. Sie hatten es mit einem Exemplar zu tun, welches sie jedoch schnell zur Strecke gebracht haben.
Des Weiteren lernte unsere Gruppe den Atlanter Kallos kennen, der sich als weiterer Sohn der griechischen Liebesgöttin Aphrodite herausstellte.
Während sich Mara, die von der Halbgott-Gruppe als einzige über das Geheimnis der Stadt Bescheid wusste, wochenlang im Wald versteckt hielt, versuchten Antares, Janine, Aurora und Kamui eigenständig etwas über das Geheimnis herauszufinden. Als sie von Kallos erfahren hatten, dass es sich bei dem "großen Geheimnis" um die verborgene Stadt unter Wasser handelte, brachen Antares, Janine, Aurora und Nayla in das Haus eines Einheimischen ein und entwendeten etwas von dem Pulver, mit dem man unter Wasser atmen kann.
In die Unterwasserstadt selbst gelangten allerdings nur Antares und Janine, da die anderen wenig bis gar kein Interesse daran zeigten, das Geheimnis zu lüften.
Die beiden verloren allerdings schnell selbst die Lust am Tauchen und beschlossen gemeinsam mit den anderen, die Stadt endlich zu verlassen.
Als sich schon Aufbruchsstimmung breit machte, wurden Janine und Kamui plötzlich aus heiterem Himmel angegriffen. Beim ersten Angriff durch einen Pfeil waren sie sich der drohenden Gefahr noch nicht bewusst und hielten den Angreifer für einen ungeschickten Jäger. Doch der zweite Angriff sah da schon ganz anders aus, da die beiden Freunde es plötzlich mit einer ganzen Armee zu tun hatten. Angeführt wurde die Armee von Hauptmann Schmetterling, den man hinter verschlossenen Türen nur als den "Zerschmetterling" bezeichneten, da er mit seinen an Ketten befestigten Hämmern auf eben dieses Ergebnis aus ist. Nach einer blutigen Schlacht, in der Janine und Kamui zusätzlich von Antares, Enjia und Mara unterstützt wurden, gelang es Kamui schließlich dem gefürchteten Zerschmetterling den Garaus zu machen. Kurz vor seinem Ableben ließ er die Halbgötter wissen, dass sie es hier mit der 3. Armee zu tun hatten, Vadentas Untergebenen, die darauf auswaren, sich an den Halbgöttern zu rächen.
Doch den Sieg über den ersten Hauptmann konnte die Gruppe nicht lange feiern, da sie von einer wütenden Menge an Atlantern aus der Stadt vertrieben wurde.
Auf Wiedersehen, Atlantis! Vielleicht.

Schnell wollten die Halbgötter mit Auroras Schiff, der Feuerseele, zurück nach Persopolis segeln. Dabei wurden sie jedoch von einer Seeschlange aufgehalten, die Janines und Antares Rumgebalge an der Reling alles andere als unappetitlich empfand und griff das Schiff an. Das Paar, Kapitänin Aurora und der maskierte Ovid erlegten das Biest jedoch schnell und behielten ihren Kopf als Trophäe.
Die Weiterreise verlief vorerst ohne große Komplikationen, doch dann trafen sie auf drei Kriegsschiffe, die zum Leidwesen unserer Gruppe, ebenfalls zur 3. Armee zählten.
Wie aus heiterem Himmel griffen sie unsere Halbgötter an, denen es jedoch gelang, sich mithilfe von Elementarkräften und Fernkampfwaffen zu verteidigen.
Mit gezielten Angriffen hielten sie den Angreifern stand und versenkten ein Schiff nach dem anderen. Mit dem letzten Schiff ging auch der zweite Hauptmann, Zerkalo, den alle nur den "Feuerteufel" nannten, zu Grunde. Dieser war im Übrigen für die vorherige Ölspur verantwortlich, mit der unsere Gruppe zu kämpfen hatte, als sie den Hafen von Persopolis verlassen wollten.

Nun sind unsere Halbgötter wieder heil in der griechischen Hauptstadt angekommen und planen bereits die Weiterreise nach Melayne.

Doch einige Fragen bleiben offen:

- Woher wusste Zerkalo, dass es sich bei der "Feuerseele" um ein mit Halbgöttern beladenes Schiff handelte?
- Wie konnten die Soldaten die meisten Angriffe unserer Gruppe vorraussehen und wussten über die Fähigkeiten Bescheid?
- Wie konnte es sein, dass weder Hypnose noch Janines sinnliche Aura Einfluss auf die Soldaten ausüben konnten?
- Und was hat diese mächtige weiße "Farbe" zu sagen, die Janine stets sieht, wenn sie gegen die 3. Armee kämpfen?

Fragen über Fragen. Ob die Halbgötter auf ihrer Weiterreise die Antwort finden?
Nach oben Nach unten
http://helia.forumieren.com
Janine
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 841
Anmeldedatum : 08.12.12
Alter : 23
Ort : Melayne

BeitragThema: Re: Chronik   So Dez 23, 2012 12:55 am

Ein Paradies tief im Wald



Nachdem unsere Halbgötter das Fischerdorf Atlantis verlassen hatten, füllten sie ihre Vorräte in Persopolis auf und wollten sogleich weiter nach Melayne reisen.
Doch kaum hatten sie die Tore der griechischen Hauptstadt verlassen, wurde unsere Gruppe von einem maskierten Fremden aus der Ferne angegriffen, der ihnen einen mächtigen Eiskristallball mit auf den Weg schickte. Nur Janine und Clatlotlaclan, die schon vorher grundlos von eben diesem Fremden angegriffen wurden, erkannten den Fremden, aber um seine Identität weiß bisher noch niemand Bescheid.
Nur eines steht fest: Er muss unglaublich stark sein, wenn er einen riesigen Eisball erzeugen kann, der ein beachtliches Loch in den Boden gerissen hatte!

Doch das sollte nicht das einzige merkwürdige Ereignis auf dieser doch eigentlich gemütlichen Reise sein.
Kurz bevor die Gruppe den Wald erreichten, der Melayne umgibt, gerieten sie in ein kleines, normalerweise recht friedliches Dorf namens Pindos, was beinahe restlos zerstört war.
Menschen lagen tot auf der Erde, Häuser wurden eingerissen und lagen zum Teil nur noch in Schutt und Asche.
Unweit des Dorfes wurde ein roter Zyklop aufgefunden, der ganz offensichtlich mit nur einem (!) Schlag durch sein wertvolles Auge gnadenlos getötet worden war.
Es gab keine Hinweise auf den oder die Täter, aber auch keine Überlebenden, weshalb die Halbgötter mit einem mulmigen Gefühl in der Magengrube weiterzogen.

Die Gruppe war in der Lage den Wald bis zur Brücke zu überqueren, unter der ein griesgrämiger Kobold hauste. Doch dieser wollte die Halbgötter partout nicht vorbeiziehen lassen, aus Angst, sie wären nichts anderes als gemeine Diebe! Nach einer Diskussion mit dem Kobold wurde klar, dass ein paar Satyren ihm Gold entwendet hatten. Die Halbgötter versprachen dem Kobold, ihm das Gold wieder zu beschaffen, wenn er sie dafür passieren lassen würde. Der Kobold willigte ein und die Halbgötter zogen los, um sich mit den Satyren anzulegen, die sich gerade am Waldsee vergnügten. Schnell wurden die Kreaturen mit einer Mischung aus nackter Haut und brachialer Gewalt zu Fall gebracht und die Halbgötter konnten dem Kobold sein gewünschtes Gold zurückbringen, woraufhin er sie passieren ließ.
Der Anblick des friedlichen, grünen Dorfes entzückte sogar den gefühlskaltesten Halbgott und war der Auftakt zu drei erholsamen Wochen im Paradies.
Doch nicht für jeden Halbgott sollte der Aufenthalt in Melayne zu einem Paradies werden. Da es sehr in Zurons Interesse lag, dass er seine einzige Tochter einem Mann seines Vertrauens zur Frau gab (und dies war in seinen Augen nun einmal der Enkel seines alten Soldatenpartners: Kamui), kam ihm Antares natürlich sehr ungelegen. Und jeder sollte lernen, dass die Bewohner Melaynes eine feste Einheit bildeten und das bedeutete: Wenn Zuron hasst, dann hasst das ganze Volk.
Während die anderen die Blumen, den Wald und die Sonne genossen, durfte Antares unzähligen Pfeilen trotzen, um sein Leben kämpfen und zahlreiche Todesdrohungen ertragen.
Zu Zurons Missfallen, war Antares schlussendlich sogar in der Lage, das Fest der Artemis zu gewinnen, obwohl die Wächterin Chelsea alles daran gesetzt hatte, ihn verlieren zu lassen (und nicht nur das Spiel...).
Die Stimmung war angespannt, doch gab es ein Schlüsselereignis, was alles änderte.
Eines Tages wurde Eliza, die Tochter des Dorfschmiedes Goran, von ein paar Zentauren tief in den Wald hinein und schließlich über die Einflussgebiete der Wächter hinaus in einen Talkessel verschleppt.
Janine, Kamui, Antares, Anuket, Mara, Zeilon und Enjia waren natürlich sofort bereit, der kleinen Eliza zu helfen. Sie fanden sie in eben diesem Talkessel wie ein Bündel an einen einsamen Baum geschnürt. Neben ihr waren die Zentauren gerade dabei, sich mit Hilfe von großen Weinfässern zu betrinken. Diese wurden ähnlich besiegt wie die Satyren, doch waren diese schon deutlich härtere Brocken! Als auch der letzte Zentaur fiel, wollte unsere Gruppe gerade mit Eliza verschwinden, als sie merkten, dass sie in eine Falle gelockt wurden. Durch den Ansatz von Pandoras Vermächtnis und Korrisionselixieren wurden unsere Halbgötter ihrer Fähigkeiten und der Funktionalität ihrer Alchemie-Gegenstände beraubt. Und wessen Schuld war das?
Die Schuld des dritten Hauptmannes der 3. Armee - Hauptmann Rabenfeuer, der mit seiner Klinge sogar Eisen zu spalten vermag.
Die Gruppe musste sich also ohne Fähigkeiten und Alchemie mit den schwer bewaffneten Soldaten und schließlich mit dem Hauptmann selbst messen, was nicht ganz ohne schwere Verletzungen zu meistern war. Die Soldaten konnten schließlich zur Strecke gebracht werden, doch der Hauptmann war in der Lage zu entkommen, da er mit einem giftigen Elixier gedroht hat, was Eliza bei dessen Aktivierung unverzüglich getötet hätte. So mussten die Halbgötter nachgeben. Kurz vor seinem Geschwinden warf er das Elixier dennoch in die Höhe, doch Janine schickte es mit einem gezielten Luftstoß ihrer zum Schluss wieder funktionstüchtigen Sturmschwingen hoch in den Himmel, wo es schließlich, ohne jemanden zu gefährden, explodierte. Kamui gelang es während des Kampfes Rabenfeuer seiner wertvollen Klinge zu entledigen, die er von nun an aufbewahrte. Doch wieder erschien diese seltsame, weiße "Farbe" vor Janines Augen...
Belohnt wurden unsere Halbgötter später von Zuron mit Moos und Baumrinde.
Bei ihrer Abreise wurde Antares ein letztes Mal mit Pfeilen bedroht, die ohne Zweifel ins Schwarze getroffen hätten, wenn Kamui ihn nicht in letzter Sekunde gerettet hätte.
Was ihn schlussendlich dazu verleitete, seinen schlimmsten Feind zu retten, würde wohl noch ein Rätsel bleiben...

Die Halbgötter hatten viele neue Freundschaften geschlossen und wussten nun, dass es irgendwo tief im Wald Leute gab, die auf sie warteten.
Nach oben Nach unten
http://helia.forumieren.com
Janine
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 841
Anmeldedatum : 08.12.12
Alter : 23
Ort : Melayne

BeitragThema: Re: Chronik   So Dez 23, 2012 12:56 am

Das Labyrinth der Verbrecher



Unsere Halbgötter ließen Melayne hinter sich und machten sich auf den Weg zurück nach Helia, denn sie hatten allesamt von Chloe eine Nachricht erhalten: Sie würde heiraten!
Nun hieß es, sich zu beeilen, denn Chloe lag es sehr am Herzen, ihre Hochzeit gemeinsam mit ihren Freunden zu feiern.
Die Reise verlief vorerst auch ohne großartige Vorkommnisse, doch als unsere Gruppe nur noch eine Tagesreise von Helia trennte, stießen sie auf eine umgekippte, pferdelose Kutsche, deren Kutscher schwer verletzt waren.
Kamui als Heiler kurierte vor den anderen Verletzten ihren Anführer, der sich als Leutnant Murks herausstellte. Er berichtete den Halbgöttern, die Kutsche, die eigentlich Gefangene transportierte, sei aufgrund eines Schlagloches zur Seite gekippt und acht Gefangene seien in das felsige Labyrinth der Hochebene in der Steppe geflüchtet.
Unsere Halbgötter, die allesamt scharf auf das Kopfgeld der Gefangenen waren, teilte sich in Teams auf und suchten an verschiedenen Stellen im Labyrinth nach den Verbrechern.
Als Erstes trafen Shira und Aurora auf das erste Verbrecherpaar, bestehend aus Sethokan, einem Elixier-Attentäter und Hikani, der der Körperverletzung, des Diebstahls und der Tierquälerei angeklagt worden war. Mit einer Mischung aus Hypnose und Gewalt überlisteten sie die Männer und konnten sie zurück zur Kutsche bringen.
Das zweite Team, bestehend aus Zahra und Sascha, traf auf den Einbrecher und Mörder Pukul, sowie auf den Massenmörder "Rotauge". Mit einer ähnlichen Kombination gelang es auch diesem Paar, die Verbrecher zu überführen und sie zurückzubringen.
Das dritte Team, Antares und Surtur, schlichen sich zu den Schmugglern und Dieben, Gennef und Riisa, und überrumpelten diese teilweise mit diplomatischen Argumenten und schließlich durch die Überzeugungskraft von Antares Fäusten.
Ovid und Janine gingen als letztes Team etwas eleganter vor, indem sie Janine zu den Mörder-Zwillingen Vasco und Juan vorschickten, um die Männer zu becircen, damit Ovid sie im Anschluss hypnotisieren und gefügig machen konnte. Die beiden Verbrecher waren übrigens auch diejenigen, die die Kutschpferde gestohlen hatten, die Ovid und Janine selbstverständlich ebenfalls zurückbrachten.
Als Dank für ihren Edelmut durften die Halbgötter auf dem Dach der Kutsche mit Leutnant Murks nach Helia reisen, wo sie schließlich jeweils 6 Goldstücke für ihre tapferen Leistungen erhalten haben.
Nun konnte Chloes Hochzeit kommen!
Nach oben Nach unten
http://helia.forumieren.com
Janine
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 841
Anmeldedatum : 08.12.12
Alter : 23
Ort : Melayne

BeitragThema: Re: Chronik   So Dez 23, 2012 12:57 am

Liebe findet einen Weg



Bevor Chloe und Seyao ihre Hochzeit feierten, verbrachten unsere Halbgötter ein paar Tage in Helia und kamen zum Großteil im Goldenen Tröpfchen unter.
Sie lernten Scarletts und Zaltanas kleinen Sohn, Robin, kennen und später auch Seyao, Chloes Verlobten.

Doch auch im Leben von Janine und Antares sollte sich etwas schlagartig ändern. Nachdem sich Janine einige Tage lang mit Übelkeit herumgeplagt hatte, wurde sie von Kamui dazu genötigt, sich von Enjia untersuchen zu lassen. Der erfahrenen Heilerin war sofort klar, was mit ihrer Freundin nicht stimmte und somit erfüllte sich endlich der sehnlichste Wunsch der Tänzerin:
Janine war schwanger!
Nun hieß es, dies dem angehenden Vater zu beichten, der im ersten Moment schon etwas perplex war, sich dann jedoch mit ihr gemeinsam freute.
Wer sich hingegen überhaupt nicht über das neue Glück freute, war Kamui, doch er hatte nicht viel Zeit, um Trübsal zu blasen, denn schon stand Chloes Hochzeit vor der Tür.

Das Wetter war herrlich, als sich die Halbgötter im Tempel der Hera einfanden, um die Hochzeit von Chloe und Seyao zu feiern. Der Tempel war festlich mit roten Blumenkränzen geschmückt und alle Gäste waren im höchsten Maße aufgeregt und freuten sich auf eine schöne Hochzeit.
Die poetischen Worte von Zahra und die freundlichen Wünsche von Seyaos Schwester Yukiko rührten die geladenen Gäste zu Tränen.
Allesamt wünschten sie dem frisch gebackenen Ehepaar alles Glück der Welt für ihre weitere Zukunft und überreichten ihnen sogar einige Hochzeitsgeschenke.

Mehr oder weniger zivilisiert ging es nach der Trauung im Goldenen Tröpfchen zu, wo die Gäste mit Chloe und Seyao auf ihr Glück anstießen und anschließend angemessen feierten!

So gab es gleich zwei entscheidende Veränderungen im Leben unserer Halbgötter, beide verursacht durch die Herrlichkeit der Liebe.

'Die Liebe lenkt deinen Lauf. Wenn die Liebe dir winkt, folge ihr, sind ihre Wege auch schwer und steil.' (Zahra)
Nach oben Nach unten
http://helia.forumieren.com
Janine
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 841
Anmeldedatum : 08.12.12
Alter : 23
Ort : Melayne

BeitragThema: Re: Chronik   So Dez 23, 2012 12:59 am

Helia in Flammen



Nachdem Chloe und Seyao geheiratet haben, freuten sich die Halbgötter auf eine entspannte Auszeit und Erholungsphase in Helia. Leider hielt der Frieden nicht lange an, denn ein gefährlicher Feind war ihnen in die Metropole gefolgt. Es handelte sich dabei um den gleichen Attentäter, der bereits auf der Reise nach Melayne versucht hatte die Gruppe kalt zu stellen und nun seine zweite Chance gekommen sah. Unerkannt quartierte sich, der als Wanderer getarnte Mörder ebenfalls im Goldenen Tröpfchen ein, wobei er Zaltana großzügig entlohnte.
Stets unter den Blicken des unbekannten Attentäters, war die Gefahr für die ahnungslosen Halbgötter stets allgegenwärtig.
Erstes Opfer in diesem perfiden Spiel wäre beinahe der wolfsohrige Zeusspross Kamui geworden, der von dem Unbekannten direkt in der Bar beleidigt und provoziert worden war, um ihn zu einer Dummheit zu verleiten. Dieses Unterfangen konnte jedoch glücklicherweise von Shira verhindert werden, die das Gemüt des impulsiven Halbgottes beruhigen konnte.

So leicht wollte sich der Attentäter jedoch nicht abspeisen lassen und schon bald ergab sich für ihn die nächste Gelegenheit, als die leichtfüßige Tänzerin Janine völlig unbekümmert und alleine, durch die Seitengassen Helias wandelte. Der Unbekannte wartete auf eine günstige Gelegenheit und nutzte diese schließlich auch zum Angriff. Als der Maskierte die Aphroditetochter in die ewigen Tiefen der Unterwelt verbannen wollte, kam ausgerechnet von dort der Retter in der Not.
Der bislang unbekannte Halbgott und Sohn des Hades, Octavian, gab sich die Ehre und erwies sich als echter Gentleman. Schützend stellte er sich vor die Brünette, bereit dem Angreifer alleine entgegen zu treten und zurück zu schlagen, obwohl dieser eigentlich kein Interesse daran hatte Octavian zu töten.
Als der Kampf entbrannte stellten die beiden Halbgötter schnell fest, das sie den mächtigen Eisangriffen ihres Gegners nicht gewachsen waren und suchten ihr Heil in der Flucht, was ihnen glücklicherweise auch gelang, als sie einen Marktplatz erreichten und dort in der Menschenmenge unter tauchten.

Mit einem blauen Auge davon gekommen, stellte die Tänzerin ihren Kameraden nicht nur den Neuen Mitstreiter vor, sondern versorgte sie auch mit den neuesten Informationen. Ausgerechnet der Wirt des Tröpfchens, Zaltana hatte eine Vorahnung wer der neue Gegner sei und äußerte den Verdacht, das es sich dabei um den gefährlichsten Attentäter der Welt, Venator handelte, der sich speziell für die Jagd auf Halbgötter spezialisiert hatte.

Es dauerte nicht lange, bis sich dieser Verdacht bestätigte, denn eben dieser Venator schlug wieder zu... Dieses Mal war sein Opfer niemand geringeres als die Königin der Nadeln und Tochter des Morpheus, Zahra. Bevor er jedoch das Überraschungsmoment effektiv nutzen konnte, mischte sich wieder jener Octavian ein, der schon Janine das Leben gerettet hatte. Dieses Mal war Venator jedoch nicht bereit, die Halbgötter entkommen zu lassen und setzte sie mit Eisangriffen, sowie seiner Fähigkeit aus Eis, einen Schild oder Schwert zu bilden weiter unter Druck. Auch die blauhäutige Tochter des Poseidon, die nimmersatte Mara, wurde von dem Tumult angelockt und stärkte ihren Kameraden tapfer den Rücken, wusste jedoch selbst das ihr Wasser nicht gegen das feindliche Eis bestehen konnte.
Schließlich tauchten auch Tänzerin Janine und die feurige Piratin Aurora auf, die einen waghalsigen Überraschungangriff starteten, der selbst den abgebrühten Venator verblüffte. Zu fünft gegen einen, schafften sie es endlich den scheinbar übermächtigen Feind zurück zu drängen und erstmals selbst Druck auszuüben. Leider hatte der Mörder noch ein Ass im Ärmel, denn er hatte nicht nur die Macht über das Eis, sondern war auch selbst ein Meister im Umgang mit dem Element Feuer. Nachdem Venator ein Ablenkungsmanöver gestartet hatte, entfesselte er einen Feuerangriff, der sich gewaschen hatte und die Verbündeten zum Rückzug zwang.

Nachdem Feuerregen des Mörders, lag die ganze Straße in Schutt und Asche. Leider wollte Venator auch noch den Zustand der Gottkinder überprüfen, was die Aussicht auf eine erfolgreiche Flucht stark minimierte, weshalb sich die Verbündeten tot stellten. Glücklicherweise überprüfte der Attentäter zuerst den leblosen Octavian, der über die unglaubliche Fähigkeit verfügte seinen Herzschlag aussetzen zu lassen. Bevor er auch noch die anderen überprüfen konnte, näherten sich jedoch zahlreiche Menschen, die von der Explosion angelockt wurden, weshalb Venator von seinem Vorhaben ablassen musste und sich zurückzog. Wie so oft, hatten die Halbgötter mehr Glück als Verstand.
Vor allem, da sie durch eine unbedacht gemurmelte Aussage des Attentäters hin, auf die Identität seines Auftraggebers kamen, der niemand geringeres war als der alte Todfeind General Vadenta.

Es gibt also scheinbar nur einen Ausweg, einen Schlussstrich unter den Terror der vergangenen Wochen und Tage zu ziehen und die direkte Konfrontation zu suchen.
Leider ist der General verdammt gut untergetaucht, es heißt also sich genau umzuhören und Informationen zu sammeln und mit einer guten Strategie gegen den Feind vorzugehen, um ein Selbstmordunterfangen möglichst zu vermeiden!


Zusätzlich zu den Angriffen des Attentäters, rückte ein anderes, nicht minder beunruhigendes Ereignis in die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Das große Gefängnis der Stadt Helia, war von einem Tag auf den anderen wie ausgestorben. Fast alle der über 200 Gefangenen verschwanden scheinbar auf einen Schlag und ohne einen weiteren Hinweis auf ihren Verbleib. Zurück blieben nur ein paar kleine Fische, die bekundeten sich an nichts zu erinnern. Ebenso ratlos, sind die zahlreichen Wachposten die beim Leben ihrer Mutter schworen, nichts bemerkt zu haben. Es war als hätte sich der schlimmste Abfall der Stadt einfach in Luft aufgelöst. Unter den Flüchtigen, waren auch einige Verbrecher, die gerade erst von den Halbgöttern überwältigt worden waren.
Einziger Trost dieses mysteriösen Ereignis, welches etwa zur Zeit der Hochzeitsvorbereitung von Chloe und Seyao stattfand, ist wohl nur das die Kriminalitätsrate, trotz der immensen Anzahl verschwundener Mörder, Vergewaltiger und anderer Monster nicht weiter angestiegen ist.
Trotzdem sollte dieser Vorfall nicht unbeachtet bleiben!
Nach oben Nach unten
http://helia.forumieren.com
Janine
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 841
Anmeldedatum : 08.12.12
Alter : 23
Ort : Melayne

BeitragThema: Re: Chronik   So Dez 23, 2012 1:00 am

V wie Vadenta



Nach einigen langen Tagen voller Überlegungen, schlaflosen Nächten und verworfenen Strategien, unter denen unsere Halbgötter litten gelang es schließlich Chloe, Vadenta durch eine ihrer Visionen ausfindig zu machen. Er befand sich buchstäblich im Dunkeln: In einer abgeschiedenen Höhle jenseits des kleinen Wäldchens, welches sich unmittelbar neben Helia befand und hausierte dort mit einigen Soldaten, die von seiner glorreichen 3. Armee noch übrig geblieben waren.
Für unsere Halbgötter hieß es nun: Jetzt oder nie. Vadenta konnte sich jederzeit wieder flüchtig machen, doch diese Chance wollten Antares, Janine, Zahra, Enjia, Alex und Sethos ihm nicht bieten.
So machten sie sich auf den Weg, um die Höhle des Löwen zu stürmen und sich ein für alle Mal dem Problem Vadenta zu entledigen.
Doch da hatten sie wohl auf das falsche Pferd gesetzt, denn der ohnehin schon vor Kraft und Elan strotzende General hatte noch einiges mehr auf dem Kasten, als unsere Gruppe befürchtet hatte.

Allerdings bekamen sie es erst einmal mit den restlichen Soldaten der 3. Armee zu tun, die jedoch, größtenteils unbewaffnet, gerade ihr Essen verzehrend und unausgerüstet, kein großes Problem darstellten. Während 11 der 12 verbliebenden Soldaten unweigerlich nach der Ankunft unserer Gotteskinder ins Gras beißen mussten, nahm sich Zahra einen Soldaten als Souvenir mit zu Vadenta, der bereits im nächsten Raum der Höhle auf seine Lieblingsfeinde wartete.

Außer Vadenta und einigen unterschiedlich großen Stalagmiten war der felsige Raum mit der recht niedrigen Decke vollkommen leer. Doch Blut und Tränen sollten ihn bald füllen...
Vadenta wurde auf die Halbgötter aufmerksam und obwohl sie das Element der Überraschung auf ihrer Seite hatten, war der General kampfbereit und entschlossen, jeden einzelnen von ihnen auszulöschen.
Während Antares und Sethos den direkten Nahkampf bevorzugten, nahmen Zahra und Janine mit dem Mittelfeld Vorlieb. Enjia blieb als Heilerin in der Deckung der Kämpfer und heilte zuverlässig jede Verletzung ihrer Mitstreiter.
Denn diese folgten sehr bald. Vadenta stellte sich als mehr heraus als eine hart zu knackende Nuss: Ein Kampf gegen ihn schien wie ein Biss auf Granit.
Frustriert versuchten die Kämpfer immer wieder einen Treffer zu landen, doch Vadenta, schnell wie der Blitz, wich mühelos allen noch so gut durchdachten Angriffen aus.
Zahras Versuche, ihm auf den Rücken zu springen, schlugen gnadenlos fehl.
Antares gezielt wuchtige Schläge trafen nicht einmal ansatzweise.
Janines akrobatische Glanzleistung regte Vadenta nicht einmal zu einem müden Gähnen an.
Und auch Sethos vermochte mit seiner Zwillingsstrategie aus Übermenschlicher Kraft und Geschwindigkeit kaum etwas auszurichten.
Es schien hoffnungslos, doch dann gelangen die Halbgötter vom Regen in die Traufe.
Wütend aufgrund der ständigen Versuche der Halbgötter, sich gegen ihn zu erheben, machte Vadenta aus Spaß nun ernst und durchbohrte Alex Bauch mit einem einzigen Schlag.
Ein tragischer Schicksalsschlag, denn Alex hatte diesen Angriff nicht überlebt.
Die Luft schien bis zum Zerreißen gespannt, doch mit einem dicken Kloß im Hals mussten sich die Halbgötter zusammenraufen, um nicht noch einen Kameraden zu verlieren und auch um Alex Tod zu rächen.
Der Kampf ging in die zweite Runde und tatsächlich konnten die Halbgötter einige Treffer landen, mussten jedoch auch hart einstecken.
Zahras Soldaten-Mitbringsel wurde von Vadenta ohne Rücksicht auf Verluste zerschmettert und so wäre es auch beinahe den Gotteskindern ergangen, wenn sie sich nicht auf Enjias Heilkünste hätten verlassen können.
Der General war für einige weitere Überraschungen bereit, denn wie es schien, verfügte er über einen Erstarrungsblick, der jeden lähmt, der Vadenta in die Augen sieht. Als wäre der Kampf nicht schon Nerven aufreibend genug, mussten sich die Halbgötter nun auch mit dieser Fähigkeit herumplagen.
Doch dann machte Vadenta einen entscheidenden Fehler:
Er beleidigte die Götter und ihre Unfähigkeit, ordentliche Kinder in die Welt zu setzen.
Doch wie man vom Hörensagen weiß, vertragen die Herrscher der Welten keine Kritik und dies sollte Vadenta noch am eigenen Leibe erfahren.
Jeder Gott und jede Göttin heilte und stärkte sein oder ihr jeweiliges Kind (Stufenanstieg). Dazu erhielten Antares, Janine, Zahra und Enjia von Sachmet, Aphrodite, Morpheus und Patecatl eine zusätzliche Fähigkeit, die sie ebenfalls stärker machen und gegen Vadenta wappnen sollten.
Während Antares Vadenta von nun an mit der Macht des Feuers richtig einheizen konnte, war Enjia nun Herrin über die Pflanzenwelt, die sie zu ihrem Vorteil nutzen konnte. Janine kam die Magie zu Teil, die sich erstmals in der Luftbeherrschung äußerte, mit der sie Antares Feuerkraft tatkräftig unterstützen konnte. Zahra bekam Unterstützung von einer zweiten Zahra, ihrer Doppelgängerin, die die Fähigkeit der Vervielfältigung ihr gewährte.
Vadenta, der gar nicht erfreut über die plötzliche Wendung seines Schicksals war, war nun auch gezwungen alles aus sich herauszuholen und unterlag einem unglaublichen Powerschub. Dieser Powerschub verlieh ihm sogar die Fähigkeit, die Stalagniten um ihn herum zum Schweben zu bringen und sie auf seine Gegner zu schleudern.
Nun entbrannte der tatsächliche Kampf auf Leben und Tod, der beinahe ein zweites Dasein beendet hätte, als Janine einem gnadenlosen Schlag Vadentas unterlag.
Doch Enjia ließ Alex Tod nicht auf sich sitzen und holte deshalb die letzten Kräfte aus sich heraus, um ihre Kameraden immer wieder zu heilen und vor ihrem unglücklichen Schicksal zu bewahren.

Doch dann verfolgten die Halbgötter eine Strategie. Zahra und Janine lockten Vadenta in eine Falle, indem sie ihn in eine Ecke drängten, woraufhin sowohl Sethos mit seiner Übermenschlichen Kraft, als auch Antares, der nicht nur über dieselbe Fähigkeit verfügte, sondern zusätzlich mit Blutdurst und Raserei aufgepumpt geworden war, mit einem gewaltigen Schlag Vadenta durch die Höhle schleuderten, worauf dieser krachend zu Boden ging.
Doch dieser Sturz blieb nicht ohne Folgen, denn mit einem anfänglichen Beben begann die Höhle um unsere Gruppe herum einzustürzen. Nun hieß es: Raus hier!
Die lebenden Halbgötter hetzten zum Ausgang der Höhle, wobei sie noch an einer Schatzkammer vorbeikamen, in der sie sich der gestohlenden Krone Superbas, einigen anderen Kostbarkeiten und eines Scheidekessels für die Alchemistin Aurora bemächtigten, ehe sie die Höhle kurz vor ihrem Einsturz verließen.
General Vadenta wurde jedoch von den Trümmern begraben.

Keuchend und schnaufend und unendlich erleichtert, dass sie den Kampf gemeistert und zum Großteil überlebt hatten, wollten sie gerade zu Atem kommen, als ein alter Bekannter aus dem von der eingestürzten Höhle aufgewirbelten Staub heraustrat und die Halbgötter mit einem sarkastischen Unterton in der Stimme zu ihrem Sieg beglückwünschte.
Der Fremde stellte sich als der gefährliche Attentäter Venator heraus, der unseren Halbgöttern bereits große Schwierigkeiten beschert hatte. Zitternd sahen die Halbgötter ihrem sicheren Ende entgegen, denn nach dem Kräfte raubenden Kampf gegen Vadenta war es ihnen schier unmöglich, sich überhaupt noch gegen Venator zur Wehr setzen zu wollen.
Doch dieser klärte auf, dass sein Auftrag mit Vadentas Tod endete und er nun nicht mehr die Absicht hatte, die Halbgötter zu töten. Zum krönenden Abschluss warf er ihnen etwas Medizin vor die Füße und suchte dann das Weite.
Verdutzt, aber erleichtert machten sich die Halbgötter auf den Weg zurück nach Helia, um endlich einmal wieder durchzuschlafen...

Auf den glorreichen Sieg folgte ein nettes Zusammensein im Goldenen Tröpfchen, welches zu Ehren der mutigen Helden abgehalten wurde, die es mit Vadenta aufgenommen hatten.
In einem Gespräch mit dem Wirt und der Piratin Aurora erfuhren sie, dass in Asien bald das weltberühmte Turnier der vier Himmel stattfinden sollte, womit das Reiseziel für unsere Gruppe klar sein sollte: Die nächste Reise würde sie nach Asien führen.
Doch dazu sollte es noch nicht kommen, denn ein anderes Problem nahm langsam Gestalt an.
Gerüchtemeisterin Enjia hatte von einem Bekannten aufgeschnappt, dass einige Leute aus Helia und den herumliegenden Dörfern spurlos verschwunden sein sollten. Allerdings wies nichts auf Gewalt oder Zwang hin. Alle verschwanden plötzlich freiwillig, nachdem sie sich in den Stunden vor ihrem Verschwinden sehr seltsam und aggressiv gezeigt hatten. Betroffen war ebenso die Verlobte von Enjias Bekannten, die stets als kränkliche, aber sehr herzliche Frau galt, vor dem Tag ihres Verschwindens jedoch eine hässliche Seite ihrer Persönlichkeit zeigte.
Da ging doch sicherlich etwas nicht mit rechten Dingen zu...
Nach oben Nach unten
http://helia.forumieren.com
Janine
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 841
Anmeldedatum : 08.12.12
Alter : 23
Ort : Melayne

BeitragThema: Re: Chronik   So Dez 23, 2012 1:03 am

Eine schleimige Angelegenheit



Unsere Halbgötter wollten sich eigentlich um die verschwundenen Menschen kümmern, doch da trafen sie eines harmlosen Abends auf den völlig aufgelösten Straßenkünstler Pablo. Janine, Antares, Kamui und Shira wurden auf den in einem fremdartigen Akzent stammelnden Herren aufmerksam und sprachen ihn auf sein Problem an.
Dieser erzählte ihnen, dass sein Heimatdorf in schrecklichen Schwierigkeiten steckte. Das Dorf Dhana sei berühmt für seine ertragreiche Ernte und seine abnormal großen Feldfrüchte. Die meisten der Dorfbewohner verdienten durch den Verkauf dieses Gemüses ihr Geld, doch nun schienen sie verarmen zu müssen!
Ein Berg (so sagte zumindest ein Greis in diesem Dorf) sollte seine Bahnen über die Felder ziehen und alles verspeisen, was ihm in den Weg kam. Die gesamte Ernte des Dorfes war in Gefahr, vernichtet zu werden!
Für unsere Halbgötter stand (nachdem sie teilweise von Janine dazu genötigt wurden) fest, dass sie Pablo und dem Dorf Dhana helfen wollten.
Deshalb ließen sie sich von dem dankbaren Straßenkünstler nach Dhana führen, wo sie dem eifrigen Dorfvorsteher Treke begegneten, der schnurstracks mit Sack und Pack auf die Felder zumarschierte und sich selbst nicht von seiner Frau Melissa aufhalten ließ. Etwas perplex begann unsere Gruppe mit Melissa ein Gespräch.
Sie sagte, ihr Mann sei unterwegs, um das Monster zu erlegen. Natürlich folgten Janine, Antares, Kamui und Shira dem Dorfvorsteher und kamen auf den Feldern an, als sich der Tag bereits dem Ende neigte.
Eine Zeit lang konnten die Halbgötter rein gar nichts aufmerksam, doch dann schloss Janine Freundschaft mit einem sich auf dem Feld befindenden "Felsen".
Dieser "Felsen" entpuppte sich jedoch schnell als eine überdimensional große Schnecke, die so ziemlich alles um sich herum fraß, was nicht bei Drei auf den Bäumen war.
Es entbrannte ein harter, anstrengender Kampf, denn die Schnecke war sowohl sehr robust als auch nicht von den Feldern zu vertreiben.
Sie hielt die Halbgötter mit tonnenweise glibberigen Schleim und sehr viel Gift in Schacht. Auch ihre mannsgroßen Nadeln, die ihr aus dem Panzer wuchsen und die sie gezielt abzuschießen wusste, durften nicht unterschätzt werden.
Als untere Helden buchstäblich knietief im Schleim feststecken, gelang es ihnen jedoch, die Schnecke von innen heraus zu zerstören.

Treke und seine Familie dankten den mutigen Schneckenzerstörern für ihre Hilfe mit einem wundervollen Abendessen und einem wohl verdienten Bad.
Nach oben Nach unten
http://helia.forumieren.com
Janine
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 841
Anmeldedatum : 08.12.12
Alter : 23
Ort : Melayne

BeitragThema: Re: Chronik   So Dez 23, 2012 1:05 am

Seelenraub



Als unsere Helden das schleimige Problem Dhanas aus dem Weg geräumt hatten, kümmerten sie sich weiter um das Rätsel der verschwundenen Leute.
Enjia schlug sich buchstäblich die Nacht um die Ohren, bis sie plötzlich auf ein großes, geflügeltes Ungeheuer im Mondschein aufmerksam geworden war, dass seine Klagelaute ausstieß.

In den nächsten Tagen berichtete Enjia natürlich von ihren Entdeckungen. Die Halbgötter wussten sich keinen Rat, deshalb beschlossen sie, erst einmal abzuwarten.
Und dieses Abwarten zahlte sich aus.
Eines Abends, als sich Enjia, Zeilon, Shira, Surtur, Antares, Kamui und Janine auf Helias zentralem Marktplatz herumtrieben, stürzte plötzlich etwas vom Himmel und wirbelte viel Staub auf.
Unsere Helden zog es natürlich sofort zu dem Ort des Geschehens und staunten nicht schlecht, als sie sahen, dass es sich bei dem gestürzten Etwas um einen Drachen handelte.
Zuerst wollten sie ihm den Gnadenstoß geben, solange er verwundet war (denn unsere Halbgötter hatten schlechte Erfahrungen mit Drachen gemacht...), doch plötzlich begann der Drache zu sprechen.
Er erklärte, dass er nicht gefährlich und sogar ein Freund der Menschen sei, doch dass man ihn bestohlen hätte.
Sie fanden ebenfalls heraus, dass es sich bei dem geflügelten "Ungeheuer" um ihn, Chochokpi, handelte. Anscheinend steckte nicht er hinter den Verbrechen, sondern derselbe Mann, der ihn bestohlen hatte.
Da der Drache ohne dieses Objekt im Sterben lag, beschlossen die Halbgötter ihm zu helfen und zu dem Ort zurückzukehren, wo Chochokpi, nachdem er bestohlen wurde, aufgewacht war:
Der Wald von Mysterrihous.
In dem den Halbgöttern bekannten Dorf lebte der Vater des Jungen namens Damon, der als letztes verschwunden war und wie die Verlobte von Enjias Freund vor seinem Verschwinden ein höchst merkwürdiges, aggressives Verhalten an den Tag legte.
Dort angekommen, klopften sie an die Tür, doch der Vater war zuerst nicht gewillt mit ihnen zu sprechen. Erst nachdem Zahra ihn von ihrer guten Absicht überzeugt hatte, erzählte er, dass sein Sohn wohl in den Wald gegangen und nicht mehr zurückgekommen sei.
Die Halbgötter folgten diesem Hinweis und erreichten in tiefster Nacht den Wald. Dort trafen sie auf Sunukkuhkau, einen blassen, in einen dunklen Mantel gehüllten Mann, der auf den ersten Blick gar nicht einmal so fies erschien, als er sich später noch erwies.
Er schien großes Interesse an Janine zu haben, doch nicht auf sexueller Ebene. Dies ganz sicher nicht.
Doch als sie sich weigerte, mit ihm zu kommen, und zudem noch Chochokpis Artefakt forderte, wollte Sunukkuhkau kurzen Prozess mit den störenden Halbgöttern machen.
Er verschwand so schnell wie er gekommen war, doch trug er dafür Sorge, dass die Halbgötter nicht lange allein blieben.
3 Chimären, eine Riesenschlange und fünfzehn Animales (siehe Feinde) wollten unseren Freunden flink den Garaus machen.
Doch Sunukkuhkau hatte die Kraft der Halbgötter maßlos unterschätzt. Der Kampf war lang und hart, doch am Ende konnten sie die Monster bezwingen und waren leider auch nicht darum herum gekommen, die verfluchten Leute zu töten. Diese haben jedoch kurz vor ihrem Ableben noch ihren Frieden gefunden.

Sunukkuhkau konnte es nicht fassen. Indem die Halbgötter seine seelenlosen Sklaven getötet hatten, hatten sie ihn stark geschwächt und nun sah er sich gezwungen, alle zu seinen neuen Untertanen zu machen. Er zückte eine schimmernde, strahlende Kugel und machte unsere Halbgötter bewegungsunfähig.
Doch dann schien die Kugel ein Eigenleben zu entwickeln und katapultierte den Dieb nach hinten, sodass Antares die Chance hatte, die Kugel an sich zu reißen.
Sunukkuhkau war sich seiner Niederlage gewiss und verschwand ehe die Halbgötter ihn zur Strecke bringen konnten.

Gerade noch, als sie sich über seinen kampflosen Abgang beschwerten und um die Animales trauerten, wurden sie plötzlich von einem riesigen Giganten überrascht, der die Halbgötter als einen netten, kleinen Snack ansah. Diese jedoch nahmen flink ihre Beine in die Hand und flohen zurück nach Helia!

Dort angekommen überbrachten sie Chochokpi die Kugel, die sich als Drachenperle herausstellte, die ihn am Leben hielt.
Höchst erfreut über seine Rettung belohnte er die Halbgötter mit Traumstaub.
Nach oben Nach unten
http://helia.forumieren.com
Janine
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 841
Anmeldedatum : 08.12.12
Alter : 23
Ort : Melayne

BeitragThema: Re: Chronik   So Dez 23, 2012 1:06 am

Die Reise nach Asien



Nachdem unsere Helden wieder einmal Großes vollbracht hatten, beschlossen sie, endlich ihre geplante Reise nach Asien in die Tat umzusetzen. Wie es der Zufall so wollte, erfuhren sie von Zaltana, dass der Großwesir Sinder von Asien zurzeit in der Stadt war und eine Eskorte suchte. Der gebrechliche Greis war auf der Reise nach Helia in einen Hinterhalt geraten und von dem gefürchteten Räuberkönig Teratos angegriffen worden. Der Adlige blieb, den Göttern sei Dank, unversehrt, doch viele seiner Männer fielen dem Hünen eines Räubers und seiner Bande zum Opfer. Nun weilte Sinder im Haus der Botschafter und empfing immer mal wieder einzelne Truppen, die sich ihm (natürlich für ein nicht ganz so kleines Entgelt) als Eskorte anbieten wollten. Doch bisher hatte er jede Gruppe zurückgewiesen, die sich bei ihm gemeldet hatte.
Unsere Halbgötter sahen die Eskorte Sinders weniger als eine Möglichkeit, an leicht verdientes Geld heranzukommen, an, als vielmehr als eine Chance, um etwas über das bevorstehende "Turnier der vier Himmel" zu erfahren, was bald in Asien stattfinden sollte und dem unsere Gruppe als Zuschauer beiwohnen mochten.
Sich von den zurückgewiesenen Gruppen nicht entmutigen lassend, suchten sie Sinder in seiner Residenz auf und baten ihn darum, ihn nach Asien begleiten zu dürfen.
Der Großwesir entpuppte sich als zerbrechlicher, aber unheimlich herzlicher alter Mann, der sich in seinem Leben scheinbar eine ganze Menge Weisheit angesammelt hatte. Mit offenen Armen empfing er die einzige Gruppe, die nicht auf sein Geld aus war und war sogleich aufbruchsbereit.

Die Reise verlief in den ersten Tagen sehr harmonisch. Einige Halbgötter fanden in Sinder einen angenehmen Gesprächspartner und für einige unter ihnen wurde er sogar zu einer kurzweiligen Bezugsperson. Die Reisende Mimy fand den Senior gleich sympathisch und auch Zahra, Sebastian, ein mysteriöser Gewürzhändler, der sich unseren Freunden auf der Reise angeschlossen hatte, und Janine schienen sehr angetan von dem Großwesir zu sein. Dieser erfreute die Gruppe, indem er als interessierter Zuhörer, gutmütiger Kamerad und fantastischer Tee-Zubereiter fungierte. Er ließ die Halbgötter wissen, dass die Teams für das Turnier bereits festständen und sie deshalb keine Chance hatten, selbst am Turnier mitzumischen, sofern keine Gruppe freiwillig zurücktreten und die Halbgötter an ihrer Stelle anmelden würde.
Die energischen Kämpfer unter ihnen bliesen eine kurze Zeit Trübsal, doch dann sollten sie auf ganz andere Gedanken kommen.

Zum Schrecken der Gruppe (besonders zu Sinders Schrecken!) stießen unsere Helden auf die Räuberbande, die dem Großwesir bereits während seiner Anreise zu Schaffen gemacht hatte.
Doch es kam natürlich wie es kommen musste, denn unsere Halbgötter hatten bekanntlich mehr drauf als ein paar Soldaten. Sie rissen die Räuber kurzer Hand in ihre Einzelteile und wollten sich bereits ihres Sieges freuen, als sie plötzlich ein Rumoren aus dem Wald vernahmen.
Kaum hatten alle das ohrenbetäubende Gröhlen gehört, so schoss ein schier unendlich langes Schwert aus dem Wald heraus und teilte die Gruppe entzwei.
Mit Ach und Krach brachten die Halbgötter die Zivilisten unter ihnen, zu denen auch der Verbrecher Juan zählte, den Aurora aus einem der Gruppe noch unbekannten Grund aus dem Gefängnis befreit hatte, in Sicherheit und wollten sich der Bestie stellen, die so ein großes Schwert zu schwingen vermochte.

Tatsächlich erschien ihnen Teratos, der Räuberkönig. Bei ihm handelte es sich um einen 8m großen Riesen, eingehüllt in eine mächtige Rüstung, ohne die ihn bisher noch kein Mensch gesehen hat.
Angeblich tauchte er irgendwann wie aus dem Nichts auf und vereinigte einige Räuberbanden unter sich. Anfangs vernichtete er dazu einen Großteil der Bande um seine Macht zu demonstrieren und den Rest dazu zu bewegen sich ihm anzuschließen, doch mittlerweile war er so berüchtigt das sich ihm ganze Räuberkolonien bereitwillig anschließen.
Der Kampf war hart und langwierig und forderte gerade bei den Element-Beherrschern ihren Tribut.
Doch mit vereinten Wasser-, Feuer- und Blitzkräften wussten die Halbgötter den Riesen in seine Schranken zu verweisen.
Zu der großen Überraschung unserer Halbgötter zerfiel die Rüstung des Giganten in seine Einzelteile und brachte zwei, von Kamuis Blitzen geröstete Männer frei, die Teratos anscheinend von innen gesteuert hatten. Somit war der gefürchtete Räuberkönig, auf dessen Kopf man bereits 35G ausgesetzt hatte, nichts weiter als eine Maschine, betrieben von zwei Männern.
Die Halbgötter sackten noch schnell die Beute ein und beeilten sich, schnellstmöglich Sabaylon zu erreichen.
Ihnen stets auf den Fersen waren einige hungrige Rakshasi, die es auf die schwangere Janine abgesehen hatten, sich jedoch nicht an die Gruppe heranwagten.

In Sabaylon angekommen, verabschiedeten sich die Halbgötter von Sinder und ließen sich in der Herberge Yihetuan im Ostviertel Sabaylons nieder.
In den nächsten Tagen lernten sie Saschas Mentor Miyagi, eine begabte Schneiderin namens Sulin Saracia Uumoi, eine Bogenschützin namens Akane Jeanne, einen fremden Reisenden namens Ilya und die Leiterin des Dojos Baghira kennen, nachdem sie beim Kampfsportturnier mächtig abgeräumt hatten.
Nach oben Nach unten
http://helia.forumieren.com
Janine
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 841
Anmeldedatum : 08.12.12
Alter : 23
Ort : Melayne

BeitragThema: Re: Chronik   So Dez 23, 2012 1:07 am

Ein Kampf um die Ehre



Schon sehr bald hatten sich unsere Halbgötter in Asien eingelebt und sich sowohl an die harten Schlafmatten als auch das fremde Essen gewöhnt.
Doch langsam juckte es einigen in den Fingern, wenigstens einmal beim Kolosseum der vier Himmel, dem größten Kolosseum des Kontinents, vorbeizuschauen und sich etwas über die Teilnehmer zu informieren. Am Kolosseum angekommen wurden unsere Helden auf einen riesigen Wolf aufmerksam, der friedlich in der Sonne döste. Sie überließen ihn erst einmal sich selbst und betraten die Eingangshalle, in der sich ein Schalter befand, an dem gerade der Kassenwart schnarchend schlief.
Der aufgrund seines abrupten Schlafunterbrechens mürrischen Mann berichtete unseren Helden von den vier teilnehmenden Teams.
Da wären zum Ersten das Team Olympos aus Griechenland mit seinem Anführer Iason, der, laut diversen Gerüchten, der direkte Nachfahre des berühmten Iason sei, der einst mit seinen Argonauten das erste Turnier der vier Himmel gewonnen hatte.
Zum Zweiten führte er das Team Iteru Lez aus Ägypten mit seinem Anführer Ite an, von dem man behauptete, er habe sich mit dem Geld seines Vaters ins Team eingekauft.
Als Drittes folgte das Favoriten-Team Ryodan aus Asien mit seiner Anführerin Sagarmatha, welches auch der Kassenwart bevorzugte.
Zu guter Letzt erwähnte er das Team Sol Aguila von der Aztuura-Insel mit seinem Anführer Aconcagua. Auch dieses Team gelte, so der Kassenwart, als ein sehr starkes Team.
Mit den neu gewonnenen Informationen verließen die Helden das Kolosseum und berieten sich darüber wie sie es wohl schaffen könnten, doch noch am Turnier teilzunehmen. Dabei bemerkten sie zuerst gar nicht, dass sie einen heimlichen Zuhörer hatten, der ikognito unterwegs war. Es handelte sich um den Wolf von vorhin, der nun hellwach war und hellhörig wurde, als die Halbgötter darüber sprachen, dass sie ein Team dazu bringen wollten, ihnen den Platz im Turnier zu schenken.
Als Kamui, der Wolf-Experte der Gruppe, auf das Tier aufmerksam wurde, verwandelte dieser sich in einen hochgewachsenen, langhaarigen Mann, der sich alsbald als Aconcagua, dem Anführer Sol Aguilas herausstellte. Dieser machte den Halbgöttern ein verlockendes Angebot:
Er wollte zusammen mit nur einer Partnerin gegen sechs der unsrigen Halbgötter antreten. Sollten sie gewinnen, versprach er, würde er mit seinem Team zurücktreten.
Natürlich willigten unsere Helden ein! Denn, hey: Sechs gegen zwei? Das würde doch ein Kinderspiel werden, oder nicht?
Was sie zu dem Zeitpunkt nicht wussten, war, dass das Team der Aztuura-Insel stets auf diese Weise trainierte. Sie warben unglückliche Gruppen an, die gerne am Turnier teilnehmen mochten und machten sie dann gnadenlos fertig.

Am nächsten Mittag machten sich unsere Helden auf den Weg zum vereinbarten Treffpunkt und natürlich wurde der Kampf KEIN Kinderspiel ...
Aconcagua stellte sich als wahrer Flora-Meister heraus, der sich in schier lebende Ranken einwickelte und aus ihnen ein massiges Pflanzenmonster erschuf. Mit seiner Partnerin, die auf den Namen Cotopaxi hörte, hatte die Gruppe nicht mehr Glück. Bei ihr handelte es sich zweiffellos um eine Psychopatin, die eher ins Irrenhaus als in einen Kampf gehörte. Sie heizte unseren Helden mit unfassbarer Feuermacht ganz schön ein!
Es war ein brandheißer Kampf und auch Aconcagua ließ keinen Stein auf dem anderen. Antares, Akane, Sethos, Zahra, Mara und Chochopki sahen sich einem übermächtigen Feind ausgeliefert.
Während die einen sich um Aconcagua kümmerten, versuchen die anderen Cotopaxi kleinzukriegen. Doch die beiden Aztuuras waren so unglaublich mächtig, dass einige Halbgötter bereits den Mut verloren, als sie, völlig am Ende ihrer Kräfte, sahen, dass die Aztuuras noch immer munter waren.
Mit einfachen Angriffen, Block-Versuchen, Kombo-Attacken oder Hetzjagden erreichten sie rein gar nichts.
Doch dann kam Sethos die rettende Idee: Wenn sie die beiden schon nicht besiegen konnten, mussten sie eben dafür sorgen, dass sie sich gegenseitig besiegten!
Sie nutzten die Chance, als sich Cotopaxi in einen rollenden Feuerball verwandelt hatte und stellten ihr eine Falle, sodass sie unkontrolliert in Aconcagua hineinrollte und sein Pflanzengebilde in Stücke riss. Obwohl die beiden noch die Kraft dazu hätte, weiterzukämpfen, gab sich Aconcagua nach dieser glorreichen List geschlagen.

Er trat mit seinem Team zurück und gab den Halbgöttern die Möglichkeit, selbst beim Turnier mitzumischen.
Zahra, die künftige Anführerin des Teams beim Turnier, meldete ihre Gruppe unter dem Namen MYSTICA SEMIDEUS an.
Von nun an kämpften Antares, Janine, Kamui, Octavian, Ilya, Mara, Chochokpi, Zeilon, Zahra und Sulin um den Sieg im Turnier der vier Himmel!

Eine Zeit des harten Trainings begann, denn eines stand fest: Der Sieg bei diesem gefährlichen Turnier würde mit Sicherheit kein Zuckerschlecken werden!
Mächtige Gegner, schwierige Aufgaben und eine ganze Menge Abenteuer standen unseren Helden bevor.

Wie würden sie sich wohl schlagen?
Nach oben Nach unten
http://helia.forumieren.com
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Chronik   

Nach oben Nach unten
 
Chronik
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 3Gehe zu Seite : 1, 2, 3  Weiter
 Ähnliche Themen
-
» Tampa Bay Lightning - Draft Chronik
» Die Chroniken der Clans||Offen für Anmeldungen
» Chronik Artemis Ithell
» Chronik: Diana Cadarn
» Chronik: Haus Sedos

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Clash of Mythology :: 
Überblick
 :: 
Storyline
-
Gehe zu: