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 Melayne - Das Dorf des Waldvolkes

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Janine
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BeitragThema: Melayne - Das Dorf des Waldvolkes   Sa Jan 05, 2013 8:03 pm



Melayne
Das Dorf des Waldvolkes


Im Süd-Osten Griechenlands erstreckt sich ein dichter Wald, in den sich ortsfremde Wanderer nur selten verirren, denn das allgemeine Gerücht, Fremde sollen den Wald betreten und nicht mehr wiederkehren, schreckt auch den mutigsten Reisenden ab. Doch wahrlich ist es eine Schande, sich den Wald, der Melayne umgibt, nicht wenigstens einmal genauer anzusehen. Der von Laubbäumen dominierte Mischwald ist der reinste und lebendigste Wald in ganz Griechenland. Die Artenvielfalt der Pflanzen und Tiere beeindruckte schon Generationen von Naturliebhabern und einheimischen Wanderern. Beginnend bei Buchen, Ahorn und Eichen bis hin zu selteneren Birken, Espen und Kiefern sind in jenen Wäldern alle Bäume vertreten, die das in Griechenland herrschende Klima verantworten kann. Der Wald ist ein Paradies für gewöhnliche Waldtiere wie Rehe, Hasen, Füchse oder Wölfe, aber auch für mythologische Wesen wie Zentauren oder Satyren, deren Herden in Melaynes Gefilden hin und wieder anzutreffen sind. Auch Arachnen in verschiedenen Größenordnungen finden ihr Zuhause im Unterholz des Waldes. Ungewöhnlich ist es, dass auch verhältnismäßig viele Einhörner im Wald gesichtet werden, die bekanntlich an anderen Orten nur höchst selten anzutreffen sind.

Der Wald Melaynes ist nicht einfach zu durchqueren, da es weder Trampelpfade noch Wegweiser gibt, die den Reisenden die Richtung vorgeben. Dieser Umstand hat einen bestimmten Grund: Die Jäger des Waldes wollen keine Fremden in ihren Gebieten antreffen. Sobald sich ein Fremdling dem Dorf zu sehr nähert, wird er einen Pfeilhagel erleben, der sein Leben beenden wird. Denn sollte man nicht vergessen, dass das Waldvolk die besten Jäger hervorbringt. Es wäre durchaus ratsam, das Bogentalent der Wächter und Wächterinnen, die das Dorf von hohen Bäumen aus beschützen und ganz nebenbei Meister der Tarnung sind, nicht zu unterschätzen. Das heißt, wenn man nicht unbedingt das Bedürfnis verspürt als Schweizer Käse zu enden.

Eindringlinge haben keine Chance zu überleben. Freunde des Volkes jedoch werden von den Wächtern verschont, wenn auch mit Argusaugen beobachtet. Sie dürfen den Wald durchqueren und erreichen schon bald prachtvolle Getreide und Blumenfelder, die die Kräutersammler im Frühling und Sommer magisch anziehen. Dort wachsen die unterschiedlichsten Heilkräuter, die im Dorf selbst zu Salben und Medizin verarbeitet werden. Ebenso erstreckt sich eine hohe Artenvielfalt wundervoll bunter Blumen und Gewächsen auf den Feldern, die auch dem rationalsten Herzen ein bewunderndes Staunen entlocken. So herrlich und prachtvoll die Felder in den warmen Jahreszeiten erscheinen mögen, desto gefährlicher und törichter ist es jedoch die Felder im Winter zu betreten. In der kalten Jahreszeit  lauern die hungrigen Waldtiere doch zwischen den kahlen Nadelbäumen und warten darauf, dass ein unschuldiges Tier oder ein verirrter Mensch abseits des Dorfes durch den Schnee stapft.

Am Rande der Felder ergibt sich der fabelhafte Blick auf das schlicht gehaltene Dorf, das den Namen "Melayne" trägt. Auf den ersten Blick erkennt man sofort, dass hier nicht mehr als fünfzig Personen leben, da das Dorf wie ein hügeliger Kessel vom Wald eingerahmt ist und die Häuser der einzelnen Familien sehr weit voneinander weggebaut sind. Nun, die Lage des Dorfes ist recht eigenartig. Im ersten Moment würde man die weit auseinander stehenden Häuser kaum als "Dorf" bezeichnen. Doch Melayne ist vielmehr als nur ein einfaches Dorf. Es ist selbst wie ein einziges großes Haus, in dem eine einzige große Familie lebt. Das ist eine Eigenschaft, die das Waldvolk zu etwas ganz Besonderem machen. Ihre innige Bindung untereinander macht sie alle zu einer liebenden Familie, die jedes einzelne Schaf in ihren Reihen schätzt und pflegt. Fast jeder Haushalt hält Zuchttiere, die der Ernährung dienen und auch ihren Platz benötigen. Aufgrund der recht hügeligen Landschaft wäre es sowieso ein Unding die Häuser dicht nebeneinander zu bauen. Zwischen den einzelnen Häusern liegen im Regelfall mehrere hundert Meter und Sätze wie "Ich muss kurz zu den Nachbarn rüber." darf man in Melayne wirklich nicht auf die Goldwaage legen. Die Häuser selbst sind sehr einfach gehalten und aus den Materialien des Waldes erbaut: Holz. In Melayne wird niemand bevorzugt, auch nicht der Anführer. Das Haus Zurons ist genauso schlicht gehalten wie die anderen Häuser auch und unterscheidet sich in der Größenklasse ebenfalls nicht von den anderen Gebäuden des Dorfes. Melayne wird regiert von der Einfachheit: Niemand legt viel Wert auf Luxus. Geschlafen wird meistens in Hängematten aus Schafswolle oder auf Stroh, welches als Bett dient (Heidi lässt grüßen). Was in Persopolis mittelalterlich ist, ist hier noch viel mittelalterlicher.






Mehr über Melayne (ausgearbeitet von Janine):
 


Zuletzt von Janine am So Sep 25, 2016 8:39 pm bearbeitet; insgesamt 7-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Melayne - Das Dorf des Waldvolkes   Sa Mai 02, 2015 11:56 pm



Der Weg ins Dorf


Ein einzelner Weg führt vom Wald aus an den Feldern vorbei nach Melayne. An seinen Rändern wachsen verschiedene Büsche mit allerlei essbaren Beeren. Dieser Weg gabelt sich in zwei Richtungen und wird ausnahmsweise nicht von Wächtern beobachtet. Folgt man den Weg geradeaus, so gelangt man zu der Farm, die Maseru und ihre Tochter Julia leiten. Diese liegt ziemlich hoch und man ist auf sich gestellt, wenn man über die Wiese den Weg ins Tal sucht. Biegt man an der Gabelung rechts ab, so gelangt man wieder in den Wald, durch den jedoch weiterhin der Weg führt. Nach einer Weile kommt man an einem fantastisch hohen Baumhaus vorbei, in dem der grimmige Krieger Souta haust, dem man als Gast des Dorfes lieber nicht über den Weg laufen sollte. Er ist Fremden gegenüber im ersten Moment immer recht skeptisch. Ein kleiner Einknick im Weg führt schließlich bergab aus dem Wald hinaus und man erreicht das Dorf im Tal ohne vorher über die weite Wiese kraxeln zu müssen. Genau genommen kommt man an der Heilerpraxis, ganz in der Nähe des Badesees, heraus.
Für gewöhnlich halten sich die Waldtiere von diesem Gehweg fern, obwohl er nur selten genutzt wird. Somit müssen Reisende und Gäste des Dorfes keine Angst vor Wölfen oder Bären haben. Souta arbeitet oder trainiert oft ganz in der Nähe des Weges und ist dabei nicht gerade leise. Das verschreckt die meisten Tiere. Nur sollte man es vermeiden, nachts dort herumzuwandern, da sich zu dieser Tageszeit doch öfters mal ein Bär zum Weg verirrt.

Die Einwohner Melaynes nutzen diesen Weg selbst nur selten, da sie den Weg über die Wiesen bevorzugen und keine Freunde von festen Trampelpfaden sind. Sie lieben die unberührte Natur und haben diesen Weg nur angelegt, damit ortsfremde Freunde den Weg zu ihnen finden ohne sich zu verirren. Hin und wieder kümmert sich jedoch ein Bewohner um die Pflege des Weges, damit er nicht verwuchert.


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BeitragThema: Re: Melayne - Das Dorf des Waldvolkes   So Mai 03, 2015 12:02 am



Koboldbrücke


Erwähnenswert wären einige Orte im Wald, die für das Waldvolk von zentraler Bedeutung sind. An einem dieser Orte kommt man vorbei, wenn man auf dem rechten Weg Richtung Dorf ist und sich nicht vorher im Wald verirrt hat. Bei diesem Ort handelt es sich um eine sehr alte Steinbrücke, die jedoch jedem, der sie überquert dieselbe Sicherheit bietet wie sie es schon vor hunderten von Jahren tat. Der alte Besitzer dieser Brücke erneuert sie stets mit frischen Steinen. Es handelt sich dabei um einen grimmigen Kobold, der unter eben dieser Brücke haust und Menschen für die verachtenswertesten Geschöpfe dieses Planeten hält. Er scheint ständig schlecht gelaunt zu sein und ist sehr, sehr nachtragend. Für das Waldvolk ist es allerdings wichtig, sich mit diesem Wesen zu versöhnen, da er der einzige Kobold im gesamten Wald ist, der in der Lage ist, die Kugeln der Herzbandelfen herzustellen. Diese Tiere werden in Melayne sehr geschätzt, was bedeutet, dass beinahe jeder eine solche Elfe besitzt.

Der Kobold bedient noch längst nicht jeden. Er ist sehr starrsinnig und verlangt Wucherpreise für seine Arbeit. Dafür kann man sich sicher sein, dass seine Arbeit absolut perfekt ist. Dieser Kobold zählt zu den gewöhnlichen Kobolden, mit denen jeder Halbgott handeln kann. Allerdings stellt dieser Kobold eine wahre Herausforderung für jeden Handelswilligen dar. Meistens ist er nicht einmal dazu bereit, seinem eventuellen Handelspartner zuzuhören oder gar ihm zu antworten. Er ist wie eine schnippische Frau mit Dauerperiode. So nennt ihn zumindest Zuron.

Unter der Brücke fließt ein Fluss, der sich beinahe durch den gesamten Wald schlängelt. Oft sitzen die Heranwachsenden oder die Jäger, die sich von ihrer Arbeit erholen, am Fluss und beobachten die Fische, insbesondere die Karpfen, die vorbeiziehen als würden sie einem ewigen Kreislauf folgen. Der Fluss an sich ist ungefähr knöcheltief. Nach einem etwas höheren Wasserfall, der dem Flusslauf folgt, jedoch hat er eine Tiefe von ungefähr 2,50m.


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BeitragThema: Re: Melayne - Das Dorf des Waldvolkes   So Mai 03, 2015 12:09 am



Waldsee


Tief im Wald findet man einen See, der allgemein einfach nur als "Waldsee" bezeichnet wird. Für gewöhnlich halten sich die Bewohner Melaynes nur selten dort auf, da dieses Gewässer ziemlich verwuchert ist und fast gänzlich bedeckt von Seerosen und Algengewächsen. Hier jedoch ist ein guter Ort zum Jagen, da die meisten Waldtiere hierher kommen, um zu trinken. In der Nähe des Sees findet man auch viele Nester und Höhlen, die die Waldtiere bewohnen. Hin und wieder zieht sich ein einzelner gern hierher zurück und genießt die Stille des Waldes, die an diesem Ort ganz besonders zum Vorschein kommt. Am Anfang des Sommers oder schon im Spätfrühling kommen öfters mal Kinder hierher, um Kaulquappen zu fangen, da es die Kinder aus Melayne mit Stolz erfüllt, die Kaulquappen zu fangen und eigenhändig groß zu ziehen. Sobald aus ihnen junge Frösche geworden sind, lassen sie diese allerdings wieder am See frei, damit diese laichen können und die Kinder im nächsten Jahr wieder fündig werden. Hin und wieder werden hier auch ganze Kaulquappenzucht-Wettbewerbe unter den Kindern veranstaltet und wer gewinnt, kriegt meistens die Süßigkeiten der Verlierer. Süßigkeiten sind in Melayne übrigens Früchte oder Beeren.


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BeitragThema: Re: Melayne - Das Dorf des Waldvolkes   So Mai 03, 2015 12:17 am



Elfenquelle


Wahrlich gibt es einen Ort, dem sich Fremdlinge nicht nähern dürfen, sonst werden sie ohne große Umschweife getötet: Die Elfenquelle. Man nennt sie auch die tausendjährige Quelle, von der man sich erzählt, dass Artemis einst den Gründer des Waldvolkes, ihren Sohn, darin geweiht hätte. Ebenso soll sein Nachfahre das Blut des heiligen Hirsches dort vergossen haben. An dieser sagenhaften Quelle nisten die begehrten Herzbandelfen, die besonders in der Zeit der Morgen- und Abenddämmerung, aber auch nachts über der Wasseroberfläche schweben, sodass ihr Anblick ein fantastisches Naturschauspiel ergibt. Erwähnenswert wäre, dass diese Quelle der größte Nistplatz von Herzbandelfen in ganz Griechenland ist. Hin und wieder verirrt sich auch das ein oder andere Einhorn hierher, da es von der Reinheit des Wassers geradezu magisch angezogen wird. Das Wasser selbst leuchtet in verwunschenen Türkistönen und wird in ein eigenartiges Licht getaucht. Es ist allen Menschen strengstens verboten, darin zu schwimmen. Wer es doch tut, wird mit dem Tod durch Folter bestraft und hinterher nicht beerdigt, damit seine verkommene Seele niemals Ruhe finden möge. Nein, ganz ehrlich: Wer darin badet, stirbt. Dieser Ort ist lediglich dafür gut, zu beten und um wahre Kinder des Waldvolkes dort zu taufen. Das Wasser soll magische Kräfte, wenn nicht sogar heilende Kräfte besitzen und wer davon trinkt, soll mit ewiger Jugend belohnt werden. Aber das ist natürlich auch verboten. Die Gebete, die an diesem Ort gesprochen werden, sollen stets erhört werden. Im Übrigen ist diese Quelle sehr schwer zu finden und Leute, die sich in Melayne oder im Wald nicht gut auskennen, haben wohl kaum eine Chance, diesen Ort auf eigene Faust zu entdecken.


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BeitragThema: Re: Melayne - Das Dorf des Waldvolkes   So Mai 03, 2015 5:58 pm



Trinkwasserquelle


Während die Erwachsenen auf den Feldern arbeiten, gehen schon die Kinder einfachen Arbeiten nach. Die häufigste Arbeit, mit der es die Kinder zu tun bekommen, ist das Wasserholen. Mit ein, zwei Holzeimern in der Hand legen sie Tag für Tag den Weg zur Quelle zurück, aus der das Waldvolk ihr Wasser schöpft. Dabei handelt es sich um eine Nymphe, welche einst zu einem kleinen Quell geworden ist. Dies hat sie so froh gemacht, dass sie immer weiter gewachsen ist und dem Waldvolk das schönste und sauberste Trinkwasser schenkt, welches in Melayne zu finden ist. Die Aufgabe für die Kleinen ist an sich nicht sonderlich schwer zu bewältigen. Allerdings liegt die Quelle ein ganzes Stück von den Wohngebieten entfernt, sodass es einige Zeit dauern kann bis die kleinen Füße das Wasser erreicht haben. Mit den schweren Eimern müssen sie dann zurück zum Elternhaus laufen. Problematisch wird es jedoch erst richtig im Winter, wenn die Quelle zufriert und die Kinder das Eis mit Steinen aufbrechen müssen, um an das Wasser zu gelangen. Manche Familien legen einen Wasservorrat an, allerdings ist das weniger hygienisch als diese Methode.


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BeitragThema: Re: Melayne - Das Dorf des Waldvolkes   So Mai 03, 2015 6:07 pm



Badesee


Der Badesee liegt ausnahmsweise nicht im Wald, sondern direkt im Dorf. Hier gehen die einheimischen Fischer ihrer Arbeit nach und angeln Forellen und andere Speisefische. Die Fische hier im See sind harmlos, weshalb der See vor allem als Badesee genutzt wird. Er wird auch von den Dorfbewohnern benutzt, die keine eigene Dusche oder Badewanne besitzen. Allgemein ist dies auch ein Ort, an dem die Frauen die Wäsche waschen.


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BeitragThema: Re: Melayne - Das Dorf des Waldvolkes   So Mai 03, 2015 6:12 pm



Felder


Es kommt irgendwann auch für die Jugendlichen die Zeit, in der sie auf den Gemüsefeldern mit anpacken müssen. Meist verbringen sie und ihre erwachsenen Mitarbeiter an gewissen Tagen den ganzen Tag auf diesen Feldern und helfen ihren Familien mit der Saat, der Bewässerung, dem Unkraut und der Ernte. Hier baut das Waldvolk so ziemlich alle einheimischen Gemüsesorten wie Salat, Kohl, Möhren, Gurken, Erdbeere, Stachelbeeren, Zwiebeln oder Tomaten an. Die Arbeit auf dem Feld erweist sich als sehr mühsam, da immer wieder Schädlinge wie Feldhasen über die Ernte herfallen wollen. Diese müssen dann erlegt und zum Dorf zurückgebracht werden, wo sie zu Nahrung weiterverarbeitet werden. Hin und wieder muss sich auch jemand dazu durchringen (meist werden die Neulinge dazu verdonnert), einen mit Ernte gefüllten Wagen zurück zum Dorf zu fahren. Die Felder liegen sehr weit von Dorf entfernt, da es in der Nähe des Dorfes keinen derart nährstoffreichen Boden gibt. Es erfordert also einen längeren Fußmarsch, der sich als noch länger herausstellt, wenn man einen schweren Wagen hinter sich herziehen muss.
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